Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein Hund bellt alles an und hat immer Angst

mellymaus1991 schrieb am 08.04.2015
Angaben zum Hund: Mischlinge bis 44 cm, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

mein Hund bellt jeden und alles an. Sie ist jetzt 14 Monate alt und bellt sogar draußen den Wind an.
Sie verrichtet ihr Geschäft meistens drinne obwohl ich mit ihr lange raus gehe bevor ich gehe.
Und sie nimmt nicht zu obwohl sie schon das doppelte kriegt was sie eig kriegen soll.

Egal welche Angst ich jetzt unten ausgewählt habe sie treffen alle auf den Hund zu egal ob Menschen Geräusche andere Hunde Auto fahren oder sonst was.

Und sie wird mir gegenüber manchmal aggressiv wenn ich ihr draußen die Schnauze zu halten möchte wegen des bellens um sie zu beruhigen.

Ich wies nicht was ich machen soll. Ihr Mutter lebt auch noch mit ihr im Haus und schaut sich auch viel ab. Ich bin echt verzweifelt und brauche dringend Hilfe.

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 08.04.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Tag,
    um einem ängstlichen Hund zu helfen, muss man ein souveräner "Rudelführer" sein.
    Es passiert oft gerade bei kleinen Hunden, dass sie nicht geführt werden, ja, dass sie nicht einmal erzogen werden. Sie sind ja so niedlich, da kann man sich doch nicht durchsetzen. So ein kleiner Hund hat dann das Gefühl, das "Rudel" führen zu müssen, es macht ja sonst niemand. Der kleine Kerl ist damit natürlich vollkommen überfordert und reagiert mit Angst und/oder bellen.
    Geben Sie der Kleinen deshalb Grenzen und Regeln, die sie einhalten muss. Setzen Sie Kommandos souverän und ruhig durch.
    Gehen Sie nicht auf Forderungen der Kleinen (Streicheln, Spielen, Füttern) ein. SIE als "Rudelführer" fordern, nicht der Hund.
    Wenn sie Angst vor etwas hat, beruhigen Sie sie nicht, halten Sie ihr auch nicht die Schnauze zu, das versteht sie nicht und wird nur noch ängstlicher. ZEIGEN Sie ihr, dass sie keine Angst haben muss, dass SIE alles im Griff haben. Strahlen Sie Ruhe aus, lassen Sie sie, ohne auf sie einzureden, das angsteinflößende Objekt betrachten. Lassen Sie nicht zu, dass fremde Menschen sie einfach bedrängen.
    Führen Sie Ihre Hündin an der Leine und lassen sich nicht von ihr führen. Sie sollte an lockerer Leine hinter oder neben Ihnen gehen. Sobald sie versucht, Sie zu überholen, wechseln Sie kommentarlos die Richtung. Lassen Sie sich NIE von ihr irgendwohin ziehen.

    Viel Erfolg wünscht Ihnen
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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