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Hund hat extreme trennungsangst

  
monika szerner schrieb am 10.02.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo, ich habe seit einer woche probleme mit meiner hündin lotta. Sie ist fast 3 jahre alt. Und ich bin seit längerem krankgeschrieben und weiß nicht ob sie sich auch dran gewöhnt hat. Ich war letztens 2 stunden weg und sie hat mir die haustür komplett verkratzt. Ihre pfoten waren sehr rot und am boden komplett nass von ihrem speichel. Ist es machbar das ich sie durch training wieder alleine lassen kann?
Oder bzw kann es sein das es ne hormonelle sache ist? Weil sie noch nicht sterillisiert ist und auch schon 2 mal scheinschwanger war.
Im moment lasse ich sie nicht alleine. Mache es langsam.. paar sekunden..minuten und so weiter.

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Antworten(6)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 11.02.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Monika,
    wie trainieren Sie das im Moment? Bitte beschreiben Sie die Situation etwas genauer. Wie reagier die Hündin, wenn Sie ein paar Sekunden wohin gehen?

    Auf Ihre Antwort freut sich
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • monika szerner
    monika szerner
    schrieb am 12.02.2019

    Also im moment trainieren wir das wenn ich mich fertig mache oder so. Da wird sie schon nervös. Sie bringt mir kuscheltiere..und kratzt mich am bein das ich gucken soll. Das ist was besser geworden. Ich ignoriere sie wenn sie das macht. Und wenn sie sich zb auf bett legt und entspannt ist belohne ich sie. Das klappt auch sehr gut. Also ich kann mich ohne probleme schminken und so. Und dann gehe ich paar mal am tag paar sekunden/ minuten vor der haustür. Aber dann fängt es an das sie direkt an der tür kratzt. Und sobald es mehr wird komme ich rein und ignoriere sie vis sie ruhig ist.
    Hatte überlegt ein absperrgitter zu kaufen für die haustür. Weil sie ist schon sehr zerkratzt und sie tut ja auch ihren pfoten weh.

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 13.02.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Monika,
    danke für die Antwort.
    Wenn Sie ein paar Sekunden oder gar Minuten vor die Haustür gehen, ist das schon zu lang und zu weit weg.
    Fangen Sie mit ganz kleinen Schritten an. Üben Sie mit ihr das alleine bleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, SOFORT wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte die Hündin dabei nicht beachten, einfach rausgehen und rein kommen. Sie soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen langweilig finden, erst dann kann sie entspannen. Wenn Sie merken, dass sie entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn sie sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt die Hündin, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • monika szerner
    monika szerner
    schrieb am 13.02.2019

    Ah okay also im prinzip das sie schon an der tür kratzt bin ich einen schritt zu weit schon. Also immer wieder mal in räume gehen in der wohnung. Und die tür schließen. Oder dann wenn es klappt die haustür und sorfort rein kommen ohne sie zu begrüßen und zu verabschieden.
    Okay. Kann man denn irgendwie sagen wie langd so ein training dauert. Weil mache mir schon gedanken ob wir es schaffen das sie wieder alleine bleiben kann.

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 13.02.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Ganz genau. Sie soll sich gar nicht erst rein steigern. Vorher sind Sie schon wieder da. Sie soll sich auch wirklich langweilen, denken: Och, nicht schon wieder, was soll denn das. Sie wird sich dann irgendwann wirklich entspannen können. Wie lange das dauert, kann man nicht sagen. Wie bei allem in der Hundeerziehung sollte man dran bleiben und Geduld haben.

  • monika szerner
    monika szerner
    schrieb am 13.02.2019

    Alles klar (: vielen lieben dank für die tipps. Im prinzip heißt es jetzt geduld haben und trainieren. Ich werde mich mal melden wie es so läuft. Danke sehr (:

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