Woher kommt Unverträglichkeit in Wohnräumen?

  
Putzfee1970 schrieb am 06.02.2021   
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Hallo,


wir haben einen Labrador (kastriert), einen kleinen Hütehundmix (unkastriert) und seit 4 Wochen einen Malinois (kastriert). Der Labrador und der Malinois vertragen sich vom ersten Tag an gut. Der Kleine ist der beste Freund vom Labrador.


Gehen wir ins Feld, lassen wir die 3 laufen und es wird gespielt. Der Kleine und der Malinois beschnuppern sich nicht, aber benehmen sich vorbildlich (kein Streit).


Im Haus vertragen die beiden sich jedoch nicht. Der kleine zeigt Angst, der Malinois bellt ihn an (trotz Schwanzwedeln) und knurrt - was er beim Spielen genauso tut. Im selben Raum gibt's sofort Streit mit Quietschen vom Kleinen und Kampf, so dass wir dazwischen gehen müssen.
Im Feld wird wieder Ball gespielt, allerdings ohne Körperkontakt - da haut der Kleine sofort ab.


Was kann das sein?


P.S.: Der Malinois ist sehr eifersüchtig, was bei dem Labrador am 2. Tag schon vergessen war.

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Antworten(3)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 09.02.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Guten Tag,
    hier gibt es einen Revierkampf, der draußen nicht stattfinden muss.
    Wenn der Malinois sehr eifersüchtig ist, sind Sie der Grund. Der Labi ist außen vor, es geht um Hütehund und Schutzhund, die sich ins Gehege kommen. DEr Unkastrierte ist ein Störfaktor. Sollte es jetzt passieren, dass Sie sich mit dem Hütehund beschäftigen, geht der Mali dazwischen - richtig?
    Nun liegt es bei Ihnen, wieder Rudelführerin (Beschützerin!!!!) zu werden und es nicht die Hunde austragen zu lassen. Spielen Sie gerecht. Wenn Sie sich mit einem beschäftigen, ist der andere an Leine und umgekehrt.
    Mit einigem Geschick holen Sie sich Ihren Status wieder zurück und die Hunde werden sich wieder an Ihnen orientieren und nicht aneinander...
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • Putzfee1970
    Putzfee1970
    schrieb am 09.02.2021

    Und wie soll das im haus aussehen.soll ich den mali im wohnzimmer an die leine nehmen? Und würde eine Kastration helfen? Danke

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 10.02.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Ja genau, es geht ja nur ums Haus. Wenn Sie sich für eine Kastration entscheiden sollten, beträgt die Wartezeit 3 Monate und die Erinnerung an vormalige Revierkämpfe bleibt.
    Nehmen Sie den Mali an die Leine und zeigen Sie den Hunden, dass Sie Beschützer, Rudelführer sind und das Sagen haben. Das Sie schmusen können, wie Sie und mit wem Sie wollen. Lassen Sie sich von Ihren Hunden nicht unterbuttern...

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