Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Leinenführigkeit

Thema: Leinenzug
Peggy2014 schrieb am 27.01.2016
Angaben zum Hund: Terrier, Jack Russel, weiblich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Peggy ist wenn wir losgehen total aufgeregt und zieht. Egal was ich mache....... sie will einfach los und freut sich total.

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 28.01.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Tag,
    Peggy möchte (mit Ihnen) etwas erleben. Gehen Sie zuerst aus dem Haus, Peggy ist hinter Ihren Füßen. Dann auf die STraße - Pggy sollte sich Ihnen anpassen, dann macht der Spaziergang mehr Spaß.
    Hunde ziehen von uns weg, weil wir vielleicht nicht spannend sind und nur „Gassi-gehen“.
    Ein Hund, der VOR unseren Füßen ist, trifft eigene Entscheidungen wie Kreuzen, Zerren, Bellen, weil er uns nicht zutraut, dass wir mit „Ereignissen“ (andere Hunde,Kinderwagen etc,) klarkommen.
    In allen Strukturen gibt es „Vorgesetzte“, die die Regeln bestimmen, führen und beschützen – Hunde lieben Regeln!

    Nehmen Sie bitte eine kurze Leine, die sich später verlängern lässt und versuchen Sie Ihrem Hund zuerst einmal beizubringen, dass er HINTER Ihren Füßen geht.
    Ihr Arm bleibt an der Hosennaht, atmen Sie aus, um den Druck herauszunehmen. Bleiben Sie stur – kein Leinenruck – Sie führen – basta! Gehen Sie mit dem LINKEN Fuß los und stellen Sie sich auf einen schwierigen Anfang ein. Wenn Ihr Arm nach vorne geht, haben Sie verloren! Ihr Hund wird springen, zerren und kreuzen.
    Halten Sie ihn HINTER Ihren Füßen. Wenn er da bleibt, loben, annehmen und lockerlassen der Leine zeigt dem Hund, was Sie von ihm wollen. Es ist nicht einfach, das in Worten zu erklären. Hier kann man leider bei Druck, Körpersprache und Handhaltung viele Fehler machen, wenn man es nicht gezeigt bekommt. Bleiben Sie nicht stehen, lassen Sie kein Sitz oder Schnüffeln zu, sondern gehen Sie IHREN Weg. Gehen Sie an einer Mauer oder Hauswand entlang und bestehen Sie auf Führung, indem Sie ihn etwas zurückdrängen. Setzen Sie auch gern ein Leckerchen ein, aber „keksen“ Sie ihn nicht bei Fuss. Bleiben Sie nicht stehen, sondern immer in Bewegung, damit der Hund lernt, Ihnen zu folgen.
    Wenn er Ihre Führung anerkennt, bekommt er mehr Raum. Ehe Sie ihn ziehen, gehen Sie ein Stück rückwärts – mit dem Gesicht zum Hund! - rufen, locken Sie ihn, werden Sie spannend! Wenn wir für Hunde spannend geworden sind, haben sie keinen Grund mehr, zu ziehen. Rufen Sie den Hund nur Mit RÜCKWÄRTS gehen.
    Viele Vorschläge und genaue Anleitungen finden Sie in meinen Büchern über meine Homepage www.hundimedia.de. „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Arbeiten Sie mit dem Futterbeutel an der 5-m-Leine und spielen Sie viel.
    In allen Strukturen ist der Chef vorne und bestimmt den Weg, werden Sie Beschützerin , von der Beschützerin zur Vertrauten, die der Hund nicht mehr aus den Augen läßt.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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