Labrador-Mix zieht extrem und reagiert auf Menschen und Hunde, was tun?

Thema: Leinenzug
  
m_h schrieb am 22.08.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo liebes AGILA-Team!


Wir haben seit 6 Monaten eine Labrador-Mix Hündin ( Jetzt 8 Monate alt) und haben die ein oder anderen Probleme mit ihr. Mit am schlimmsten ist eigentlich das Gassi gehen. Sie zieht unheimlich, muss überall und wirklich alles beschnuppern und ist manchmal kaum zu bändigen auch wenn sie nur 20kg wiegt. Dazu kommt auch noch, dass sie wirklich extrem auf andere Hunde reagiert, sie zieht wirklich schlimm und bellt die komplette Straße zusammen. Genauso läuft es auch zuhause ab, wenn sie eine Leine oder Halsband klimpern hört. Da geht ihr im meisten Fall sogar schon das Fell hoch und sie knurrt noch zusätzlich.


Problem Nummer 2 sind auch andere Menschen, sie liebt alles und jeden, möchte jeden anspringen und begrüßen und ist beim Gassi gehen aber auch zuhause kaum zu beruhigen/festzuhalten. Kurzgefasst ist unser eigentliches Wunschziel, dass Bella nicht mehr an der Leine zieht & fremde Menschen nicht beachtet. Und natürlich nicht mehr mit Bellen/Knurren & Ziehen auf andere Hunde reagiert. Wir haben schon viel gelesen und probiert, Halsband statt Geschirr, Ablenkung durch Leckerchen... Aber nichts funktioniert. Wir hoffen sehr, dass sie uns helfen können :)

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 24.08.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo liebe Hetmann, diese Geschichte kam mir gleich so bekannt vor und als ich Bella gelesen habe, war mir eigentlich schon klar, daß Sie es sind. Ja, in dem Alter wollen Sie alles und jeden beschnuppern und kennenlernen. Als erstes sollte Bella lernen an der Leine zu gehen und da sollten Sie sehr penibel darauf achten, dass dies zunächst unter wenig Ablenkung gelernt wird, und zwar so, daß Bella hinter oder neben Ihnen geht und nicht vor Ihnen, dies kann man entweder durch ständige Richtungswechsel erreichen oder eben durch körperliche Einschränkungen Ihrerseits. Da Sie in der Wohnung schon unruhig auf die Leine und das Halsband reagiert, sollten Sie dort schon anfangen, für Ruhe zu sorgen und erst nach draußen gehen, sobald der Hund auch wirklich ruhig ist. Wenn der Hund in der Wohnung schon durchdreht, dann geht es meistens draußen weiter. Desweiteren sollten Sie dafür sorgen, daß Sie nicht jeden und alles anspringt, sondern eingreifen, sobald sie ansetzen will. Ich denke das erste und wichtigste ist zunächst, die Leinenführigkeit und dann nach und nach, die anderen Probleme. Sie können sich gerne mit mir telefonisch in Verbindung setzen - meine Telefon-Nr. ist Ihnen ja bekannt.

    Viele Grüße aus Düsseldorf

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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