Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund zieht an Leine

Thema: Leinenzug
Ger2407may schrieb am 13.04.2015
Angaben zum Hund: Zwergpudel, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo,mein Hund ist sonst gut erzogen,nur an der Leine laufen klappt absolut nicht....da zieht er an der Leine wie ein bekloppter.Bee a Tree und Richtungswechsel oder stehen bleiben,hab ich schon alles probiert.Was kann ich noch tun???

Vielen Dank für die Antwort.
Tabea Tryka

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 13.04.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Richtungswechsel und Stehenbleiben bringt nichts, weil der Hund nicht versteht, was er soll. Auch wenn Sie ihm beim Rückwärtskommen ein Leckerchen geben, wird es schnell zum Ritual: Ich ziehe,komme, Leckerchen. Halten Sie folgendes durch:

    Hunde ziehen von uns weg, weil wir nicht spannend sind und nur „Gassi-gehen“.
    Ein Hund, der VOR unseren Füßen ist, trifft eigene Entscheidungen wie Kreuzen, Zerren, Bellen, weil er uns nicht zutraut, dass wir mit „Ereignissen“ (andere Hunde,Kinderwagen etc,) klarkommen.
    In allen Strukturen gibt es „Vorgesetzte“, die die Regeln bestimmen, führen und beschützen – Hunde lieben Regeln!

    Nehmen Sie bitte eine kurze Leine, die sich später verlängern lässt und versuchen Sie Ihrem Hund zuerst einmal beizubringen, dass er HINTER Ihren Füßen geht. Ihr Arm bleibt an der Hosennaht, Nun beginnen Sie zu "Zupfen": Annehmen, lockerlassen - annehmen lockerlassen, atmen Sie aus, bauen Sie keinen Druck auf. Bleiben Sie stur – kein Leinenruck – Sie führen – basta! Gehen Sie mit dem LINKEN Fuß los und stellen Sie sich auf einen schwierigen Anfang ein. Wenn Ihr Arm nach vorne geht, haben Sie verloren! Ihr Hund wird springen, zerren und kreuzen.
    Halten Sie ihn HINTER Ihren Füßen. Wenn er da bleibt, loben, annehmen und lockerlassen der Leine zeigt dem Hund, was Sie von ihm wollen. Es ist nicht einfach, das in Worten zu erklären. Bleiben Sie nicht stehen, lassen Sie kein Sitz oder Schnüffeln zu, sondern gehen Sie IHREN Weg. Gehen Sie an einer Mauer oder Hauswand entlang und bestehen Sie auf Führung, indem Sie ihn zurückdrängen.

    Wenn er Ihre Führung anerkennt, bekommt er mehr Raum. Ehe Sie ihn ziehen, gehen Sie ein Stück rückwärts, rufen, locken Sie ihn, werden Sie spannend! Wenn wir für Hunde spannend geworden sind, haben sie keinen Grund mehr, zu ziehen. Rufen Sie den Hund nur Mit RÜCKWÄRTS gehen. Spielen Sie viel und trrainieren Sie geistig.
    Viele Vorschläge und genaue Anleitungen finden Sie in meinen Büchern über meine Homepage www.hundimedia.de.
    Arbeiten Sie mit dem Futterbeutel an der 5-m-Leine und spielen Sie viel.
    In allen Strukturen ist der Chef vorne und bestimmt den Weg, werden Sie Beschützer , vom Beschützer zum Vertrauten und Partner.
    Inge B>üttner-Vogt, viele Grüße

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