Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

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  Nordrhein-Westfalen
Katja_Pietz schrieb am 15.09.2015   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: spanischermix, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo!!!
Ich habe Brüder anderthalb Jahre aus Spanien und beide meinen Sie müssten mich immer und überall beschützen und führen sich auf wie die Wilden .Sie nehmen mich leider noch so für voll:) gibt es einen guten Tipp wie ich dieses Matcho gehabe unterbinden kann und Sie einfach nur lieb und ruhig sind wie sonst auch:))

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 21.09.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, wenn sie mit beiden Hunden unterwegs sind, fühlen sie sich als Rudel stark.
    Ihr bellen kann auch Unsicherheit sein, welches sie zeigen. Getreu dem Motto: Angriff ist die beste Verdeidigung.
    Wie sie schon richtig bemerkt haben, haben beide Hunde noch nicht so richtiges Vertrauen in ihre Führungsqualitäten.
    Ihre Aufgabe wird es sein, den Hunden zu zeigen, dass sie ein verlässlicher, wertvoller und souveräner Anführer sind. Wenn es möglich ist, füttern sie beide Hunde so oft wie möglich während des Spaziergangs. So lernen die Hunde, dass es sich lohnt auf sie zu achten. Gerade ehemalige Strassenhunde kann man meist sehr gut mit Futter motivieren.
    Wenn ihnen andere Hunde begegnen, sprechen sie sie an und lenken sie mit Futter ab.
    Solange sie leise sind, gibt es die Belohnung. Anschließend eventuell noch ein gemeinsames kurzes Spiel. Auch wenn sie mit einem Hund alleine unterwegs sind, verfahren sie ebenso. Agieren sie in Situationen in denen die Hunde Unsicherheit zeigen, ganz ruhig. Spreche sie sie ruhig an und versuchen sie den Fokus der Hunde auf sich zu lenken. Erst wenn die Situation vorbei ist und die Hunde wieder entspannt sind, dürfen sie sie belohnen.
    Belohnen heißt nicht immer Futter. Auch Streicheleinheiten oder Spiele sind Belohnungen. Variieren sie. Spielen sie viel mit ihnen, dies fördert die Bindung und stärkt das Selbstvertrauen der Beiden.
    Es kann sein, dass ihre Hunde immer etwas unsicher bleiben. Um so wichtiger ist, dass sie souverän und ruhig die Rudelführung übernehmen. Sozialpartner sind in erster Linie sie, nicht andere Hunde.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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