Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

besuch

  Berlin
OdinRoschak schrieb am 07.03.2016   Berlin
Angaben zum Hund: Mischlinge ab 45 cm, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Wenn besuch kommt dreht unser hund durch und gibt keine Ruhe mehr...

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 07.03.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo üben sie Besuch zu empfangen.
    Sie können folgendes üben: In der Wohnung weisen sie ihm bitte einen festen Warteplatz zu. Kommt jemand bringen sie den Hund bitte zuerst dorthin, bevor sie die Tür öffnen. Postieren sie eine Hilfsperson vor der Tür, diese klingelt. Nutzen sie die moderne Technik. Stellen sie ihr Handy auf stumm/vibrieren. Bevor die Hilfsperson an der Tür klingelt, klingelt er sie kurz an.Sie wissen jetzt, was kommt und sind vorbereitet. Der Hund bellt, sie schicken ihn auf seinen Platz/Körbchen. Es klingelt wieder. Ist der Hund leise, dürfen sie ihn belohnen. Dies üben sie bitte solange, bis der Hund, wenn es klingelt von alleine auf seinen Platz geht und auf ihre Belohnung wartet. Er ist clever, das wird er sehr schnell merken, dass es sich für ihn mehr lohnt.
    Empfehlenswert ist für das Training der Einsatz einer Hausleine, welche am Geschirr des Hundes befestigt wird. Der Vorteil einer Hausleine besteht darin, dass sie auf Distanz auf den Hund einwirken können. So verhindern sie, dass der Hund ihnen gegenüber ein Meideverhalten entwickelt. Verläßt er seinen Platz während sie zur Tür gehen, können sie diese auch dort befestigen, um das Verhalten zu unterbinden.
    Er bleibt solange auf seinem Platz, bis er leise ist. Hat der Besuch Platz genommen und der Hund ist leise, bekommt er eine Belohnung. Bleibt er nicht auf seinem Platz, verhindern sie das Weglaufen des Hundes einfach mit der Leine.
    Wenn er leise ist, lösen sie irgendwann die Hausleine und er darf sich frei bewegen (aber Leine dranlasssen). Bitte beachten. Die Person nimmt keinen Kontakt zum Hund auf. Er wird rasch lernen, dass es sich für ihn nicht lohnt zu bellen, da er dann ausgegernzt wird.Der Besuch ignoriert den Hund, nimmt keinerlei Kontakt zu ihm auf und setzt sich.
    Der Hund bleibt solange in seinem Körbchen, bis das "Besuchsankommensritual" beendet ist. Dann können sie ein Auflösekommando geben und er darf eventuell den Besuch begrüßen, so es erwünscht ist.
    Halten sie durch und seien sie konsequent, dann werden sie auch Erfolg haben.


    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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