Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Bellen

Janine_Boos schrieb am 19.05.2016
Angaben zum Hund: Biewer Yorkshire, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Danke für die schnelle Antwort. Ja er bellt so gut wie bei jedem Geräusch außerhalb der Wohnung.Er macht das auch Nachts wenn er Leute reden hört auf der Straße. Ich sage jedes mal AUS ihn scheint das garnicht zu stören. Er ist auch erst 9 Monate alt und ist so auch ziemlich freundlich zu Menschen und auch zu anderen Hunden aber auch sehr schreckhaft, er springt mir wenn er Angst hat oder sich erschreckt direkt auf Arm. Er ist auch Öfters bei meinen Eltern da bellt er ebenfalls bei jedem Geräusch. Ich habe ihn seit er 4 Monate ist er macht das seit ich ihn habe, am Anfang war er auch sehr ängstlich.

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 20.05.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Janine,

    weiß er denn bei dem Kommando AUS, daß er aufhören soll zu bellen oder hat er damit etwas anderes verknüpft. Das bitte noch einmal in anderen Situationen überprüfen, ob er das Kommando wirklich richtig verstanden hat. Wenn er es verstanden hat, sagen Sie das Kommando und loben ihn, sobald er ruhig ist. Wenn es sein muss mehrfach hintereinander.

    Wenn er bellt, weil er Wachsam ist, sollten Sie ihm nachts einen Platz zuweisen, wo er seine Ruhe hat, z.B. Hundebox, die in einem Zimmer der Wohnung steht, wo er nicht alle Geräusche auf der Straße oder im Treppenhaus wahrnehmen kann, vielleicht haben Sie Rolladen, die Sie herunterlassen können oder können z.B. eine Hundebox so isolieren, daß sie etwas schalldichter ist.

    Es kann aber auch sein, daß er Ihre Aufmerksamkeit damit erhalten will und bei jedem Geräusch bellt, weil Sie dann darauf reagieren - egal ob negativ oder positiv - für ihn zählt, Hauptsache Aufmerksamkeit. In dem Fall, muss man es ignorieren- ich weiß - das ist nachts schlecht - aber er macht es ja auch tagsüber.

    Wenn er Angst hat, sollte er nicht auf Ihren Arm springen, sondern Sie sollten sich schützend vor ihn stellen und andere Hunde evtl. von ihm fernhalten, die ihm Angst machen. Ein Hund auf dem Arm, der evtl. noch bellend in erhöhter Position ist - da reagiert der ein oder andere Hund nicht besonders gut drauf. Hier können Sie, sobald Ihr Hund einen anderen wahrnimmt, ihm ein Leckerlie geben und im Bogen an den anderen Hunden vorbeiführen oder die Richtung wechseln.

    Dies sind nur Tipps, die klappen können, aber nicht müssen. Ohne Sie und Ihren Hund kennengelernt zu haben, ist es schwierig! Eine Onlineberatung ersetzt keinen Besuch vor Ort.

    Viele Grüsse

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-Trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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