Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

zwei brüder hunde zuhause an fremde gewöhnen

sonja79 schrieb am 27.11.2015
Angaben zum Hund: pudelmischling, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Ich habe.zwei rüden 2 jahre alt.sind brüder und wir haben grosse probleme wenn fremde leute kommen.wie können wir da vorgehen das sie fremde rein lassen.einer der beiden hätte schon fast einen.gebissen.

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 28.11.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo bevor irgendwann hier ist das Kind in den sprichwörtlichen Brunnen fällt und sie dann nur noch Schadensbegrenzung betreiben können, sollten sie jetzt vorbeugende Maßnahmen treffen. Denn wenn sich ein vom Hund gebissener in ärztliche Behandlung begibt, wird die Verletzungsursache (Hundebiss) dokumentiert. Damit ist der Fall aktenkundig unabhängig von einer Anzeige.Dies wird den zuständigen Behörden mitgeteilt. Sie würden Besuch/Post von einer Behörde und eien Menge Ärger bekommen.
    Günstig ist es, wenn sie Maßnahmen treffen um solchen Zwischenfällen vorzubeugen. Ein Beispiel wäre, dass die Hunde sich angeleint auf ihren Liegeplatz im Zimmer befinden, wenn Besuch da ist. Später werden sie irgendwann keine Leine dafür mehr benötigen, aber für den Anfang ist es sehr nützlich.
    Üben sie Besucher zu empfangen. Agieren sie und reagieren sie bitte nicht erst, wenn ihre Hund aktiv geworden sind. Ihre Hunde müssen lernen, dass Besucher trotzdem da sein dürfen, auch wenn es ihnen nicht passt. Weil SIE es so wollen. Achten sie auf ausreichende Distanz zu den anderen. Sie sind zu dicht dran, wenn er schon fast beissen kann. Günstig ist es, wenn sie eine Schleppleine benutzen. Damit können sie auch auf Distanz auf den Hund einwirken und ihn kontrollieren.
    Falls sie noch keinen festen Liegeplatz im Zimmer haben, richten sie ihnen einen Ruheplatz ein. Dorthin gehen sie, wenn sie Besuch bekommen. Wenn sie dort dauerhaft nicht bleiben, befestigen sie die Leine an der Wand (Haken)und machen sie sie dort fest. Sie bekommen dort als Belohnung einen Kauknochen oä.. Es ist kein Strafplatz!!. Sondern ein Ruheplatz.
    Ihre Besucher sollten auch lernen, dass die Hunde, wenn sie sich dort befinden für sie Tabu sind. Nicht ansehen, nicht ansprechen. So verliert der Besuch an Wertigkeit.
    Und die Hunde haben gleich einen Rückzugsort, falls es ihnen mal zu viel wird.
    Für ihre Hunde soll es ein Ritual werden. Sie sollen lernen: andere Menschen sind okay, wir brauchen nicht zu bellen/zwicken, sondern bekommen immer etwas tolles, wenn wir sie ignorieren und leise sind.
    Übernehmen sie mehr die Führng in dem Rudel und beginnen sie das Training (Besuch zu Hause) immer mit einem Hund alleine. Den anderen bringen sie derweile bitte in ein Nebenzimmer. Klappt es alleine gut, können sie mit beiden gemeinsam trainieren.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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