Was tun, wenn Hund an der Leine zieht?

  
Swetti schrieb am 27.01.2022   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage


Hallo! Zlata ist sehr neugierig und zieht an der Leine. Außerdem springt Sie mich und auch die Mitmenschen manchmal an, da sie sehr verspielt ist. Wie kann ich ihr es abgewöhnen? DANKE !


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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 30.01.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Tag,
    im Wort "verspielt" teckt es drin: Sie haben bisher Ihrem HUnd keine Grenzen gesetzt. Trainieren Sie sie geistig? Befriedigen Sie ihre Neugier? Sind Sie spannend? Haben Sie beide eine Beziehung oder gehen Sie nur "Gassi"?
    Bei keinem Hund ist das Ziehen normal, sondern der Hund will von uns weg. Das übliche Vorgehen ist Stehenbleiben, aber das bringt nichts, weil der Hund zurückkommt, bekommt ein Leckerchen, zieht wieder. Ständige Richtungswechsel versteht der Hund auch nicht.
    Stellen Sie sich irgendeine Institution vor: Schule, Betrieb etc. Der Chef muss, weil alle Mitarbeiten schlecht arbeiten "die Zügel anziehen". Er fragt nicht, ob es jedem passt, sondern hier ist Sturheit angesagt. Alle meine Hunde in meinem Training haben verstanden: Es gibt Stunden im Leben, da muss ich ganz dicht bei Fuss gehen - basta.

    Nehmen Sie eine kurze Leine, ein Halsband und ein Geschirr Schnallen Sie einen Karabiner ans Halsband, einen an das Geschirr, um den Druck zu mildern. Es entsteht ein „Bügel“.
    Lassen Sie den Hund neben Ihnen sitzen. Wichtig: Ihre Füße sind vorne!!!! Atmen Sie aus und kommen Sie zur inneren Ruhe. Achtung: Ihre Hand ist und bleibt IMMER hinter der Jeansnaht, geht sie nach vorne, haben Sie verloren, dann zieht der Hund wieder. Halten Sie ihn HINTER Ihren Füßen, annehmen und lockerlassen (kleine Bewegungen, kein Leinenruck)
    Reiter machen es genauso: Sie setzen sich aufs Pferd und "spielen mit den Zügeln" - annehmen lockerlassen - es ist super hart am Anfang. Sobald der Hund die geringste Weichheit zeigt, loben, Spiel, Leckerchen, Schleppleine oder so....
    Suchen Sie sich auf dem Weg eine Mauer oder Büsche und drängen Sie den Hund nach hinten
    Das ist sehr schwer ohne Einzelunterricht zu erklären, versuchen Sie es trotzdem. Er bleibt HINTER Ihren Füßen. Nach zuerst zwei Minuten SITZ und Schleppleine – Pause. Wieder kurz und HINTER Ihren Füßen. Der Hund lernt: Aha Arbeit – kein Ziehen – aha Freiheit, die Post geht ab
    Nehmen Sie sich Zeit, geben Sie nicht auf. Schaffen Sie Struktur und Rituale,
    schauen Sie sich auf meiner Homepage die Erziehungsfilme an:
    www.hundimedia.de - Fußgehen.
    Wenn Sie der Hund anspringt, gehen Sie einen energischen Schritt auf ihn zu, damit er ausweichen muss. Wenn er Fremde anspringt, muss er - bis Sie es ihm gezeigt haben - an der Leine bleiben.
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt



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