Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund bellt fremde an

  Sachsen
jennilalaa schrieb am 01.09.2015   Sachsen
Angaben zum Hund: Mischling , weiblich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Unsere Hündin bellt beim Spazierengehen Leute an, wenn diese uns zb etwas fragen (nach dem weg etc) und wir uns mit ihnen unterhalten. Sie fängt an zu knurren und zu bellen.
Manchmal tut sie das auch, wenn man nur an Leuten vorbei läuft.

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Antworten(1)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 02.09.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    würden Sie Ihre Hündin eher als ängstlich beschreiben? Wie erklären Sie sich Ihr Verhalten?

    Da Sie geschrieben haben, dass Ihre Hündin dieses Verhalten manchmal auch zeigt, wenn Leute einfach vorbei gehen, könnte ich mir vorstellen, dass ihr diese Menschen etwas Angst machen.

    Wie läuft Ihre Hündin denn an der Leine? Können Sie mal ein Bild einstellen von Ihrer Hündin, damit man eine Vorstellung hat, welche Rassen vielleicht vertreten sind? :-)

    Eine gute Leinenführung ist bei diesem Training das wichtigste. Ihr Hund sollte locker an der Leine laufen und auch frei die Seite wählen dürfen. Durch eine gespannte Leine kommt auch immer eine Spannung auf, durch die die Hunde reagieren.

    Beginnen Sie das Training indem Sie immer wieder mal mit Ihrem Hund stehenbleiben und sie dabei nicht beachten. Lediglich mit dem Clicker belohnen Sie das ruhige Verhalten. Bevor Sie weitergehen, bekommt sie ein Leckerli oder auch eine andere Belohnung, z.B. ein Spiel.

    Wenn sie diesen Schritt beherrscht fangen Sie an, mit Bekannten die Situationen nachzustellen. Wählen Sie eine ablenkungsfreie Umgebung. Halten Sie die Trainingsphase kurz, so dass Sie ihre Hündin immer loben und belohnen können. Gehen Sie auf Ihren Bekannten zu, setzen Sie ihre Hündin ab, belohnen Sie das Ruhigbleiben mit dem Clicker, beenden Sie das Gespräch mit einer Belohnung für die Hündin.

    Lassen Sie die Gespräche nun immer länger werden, achten Sie jedoch darauf, dass Sie immer noch belohnen können. Müssen Sie korrigieren, verkürzen Sie die Gespräche wieder.

    Wenn Ihre Hündin das gut macht, können Sie die Trainingssituation mit Ihren Bekannten in eine ablenkungsreichere Umgebung verlegen. Danach können Sie auch mit Fremden trainieren, indem Sie z.B. Menschen nach der Uhrzeit fragen.

    Wenn Sie den Clicker gut antrainiert haben, können Sie ihn auch bei Ihrem zweiten Problem einsetzen. Clickern Sie Ihre Hündin einfach bei Begegnungen mit Menschen. Fangen Sie an, wenn Ihre Hündin die Menschen wahrgenommen hat, noch bevor sie reagiert. Idealerweise schaut Ihre Hündin Sie dann schon in der Hoffnung auf ein Leckerchen an. Dann können Sie ruhig an den Menschen vorbeigehen. Achten Sie darauf, dass Sie immer zwischen den Menschen und Ihrer Hündin sind. Erstens geben Sie ihr damit Sicherheit, zum anderen können Sie noch körperlich intervenieren, falls sie doch einmal rüberschießt.

    In der Hundewelt ist es zudem noch ein höfliche Geste einen kleinen Bogen zu gehen. Geben Sie Ihrer Hündin dazu die Möglichkeit oder bieten Sie ihr diese Möglichkeit doch gleich an.

    Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Training.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

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