Unser Bruno (2J.) büchst aus wegen läufigen Hündinnen, was tun?

  
JessicaVievien schrieb am 06.10.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo ihr Lieben,
folgender Sachverhalt: Unser 2 jähriger Magyar Vizsla Rüde (unkastriert) Bruno hört aufs Wort. Ist toll erzogen, kennt seine Rolle in der Rangordnung und entfernt sich beim Gassi gehen nie weit von uns und hält auch immer Augenkontakt. Seit ca. 3 Wochen läuft er uns aber beim Spazierengehen einfach weg und flitzt wie von der Tarantel angestochen einfach weg. Heute hat er sich im Garten ein Schlupfloch gesucht und ist ebenfalls ausgebüchst. Er jammert viel, isst nicht richtig und jault sogar Zeitweise zu Hause oder beim Spazierengehen ganz laut wie ein Wolf. Wir sind uns ziemlich sicher, dass es an einer Hündin liegen muss. Nun meine Frage: Wie verhalten wir uns am besten? Schimpfen wir, wenn er wegläuft und wir ihn wiederfinden damit er merkt, dass er keinen Freifahrtsschein hat? Oder lieber nicht, damit er keine Angst hat nach Hause zu kommen.... Gibt es eine Möglichkeit, das in den Griff zu bekommen ohne Kastration? Er ist so ein liebes/weiches gemüt und wir möchten nicht, dass er sich Verändert nach der Kastration. Lieben Dank schonmal für die Meinung und ganz liebe Grüße Jessica mit Bruno

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 06.10.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (3)

    Guten Tag,
    Ihr Bruno gehorcht seinem Geschlechtstrieb und gegen den ist kein Kraut gewachsen. Könnte man gegen den Trieb anerziehen, könnten wir Sexualverbrecher therapieren - wie Sie wissen, ist das nicht möglich.
    Schimpfen hat natürlich keinen Sinn. Wenn Sie jemand schimpfen, der seinem Trieb Rauchen nachgeht, wird er es auch nicht lassen.
    Meine Meinung zur Kastration: Ich selbst habe einen kastrierten Rüden. Er hat kein Interesse an Hündinnen mehr, sondern spielt und lernt ganz großartig,
    ist bei unserer Arbeit bei mir, riecht nicht, pinkelt auf einmal alles raus und hat keinen Schleier Testosteron mehr vor dem Kopf. Schlankgeblieben ist er natürlich auch, weil ich das Futter heruntergesetzt habe. Für mich hat eine Kastration nur Vorteile. Der Rüde ist das ganze Jahr deckbereit und immer "heiß" und weg, wenn eine Hündin heiß ist. Dann hat er alles - auch Sie - vergessen - er lebt seinen natürlichen Trieb, und das lebenslang.
    ABER, er darf ja nicht: Sie sagen Pfui, nein aus und ärgern sich, wenn er wegläuft. Das wird auch nicht besser. Es ist auch sehr gefährlich, wenn er wegläuft, unter ein Auto kommt und Menschen verletzt werden. Das verzeihen Sie sich nie!
    Ich habe jetzt 30 Jahre Erfahrung. habe noch nie Probleme nach einer Kastration erlebt, weder Inkontinenz noch "dicke" Hunde. Aber wenn der Schleier vorm Gehirn weg ist, sind die Hunde bei uns, lernbereit, sozial, schmusig und verändern sich in der Regel sehr positiv -
    Sie können ja erst mal chemisch kastrieren, drei Monate auf die Veränderung warten und dann entscheiden, ob Sie den "alten" Hund wieder haben wollen...
    Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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