Treenungsopfer

Angst
mipala schrieb am 03.03.2016
Mein Mann hat mich Knall auf Fall verlassen und kümmerte sich auch nicht mehr um die Hunde. Seine Hündin kam immer an erster Stelle für ihn. Vor 4 Jahren musste sie mit ansehen wie ihr "Bruder" überfahren wurde, sie hat damals sehr gelitten und nicht mehr gefressen und auch nicht getrunken. Wir haben einen neuen Hund gekauft und ihm das alte Halsband umgemacht, sie war wieder glücklich, allerdings gibt es die beiden nur im Doppelpack. Sie akzeptiert keine noch so kurze Trennung von ihm. Die starke Bindung zum Herrchen aber blieb.
Unter der Trennung litt sie fürchterlich, machte ihre Geschäfte in der Wohnung und jaulte den ganzen Tag. Sobald ich ausser Sichtweite war fing sie an zu jaulen, keine Tür durfte mehr geschlossen werden. Mit Bachblüte Walnuss und viel Geduld und Liebe ist sie nun wieder ein fröhlicher, ausgeglichener Hund. Nun möchte das Herrchen seinen Hund gerne wiedersehen !
Ich würde den beiden das auch gerne ermöglichen, habe aber Angst das sie wieder leidet und alles von vorne losgeht. Sie hat ihr Herrchen jetzt 3 Monate nicht gesehen, soll ich es riskieren die beiden zusammen zu bringen ?
3 Antworten
Liebe Hundebesitzerin, Sie sagen ja, Ihr Hund ist ein ausgeglichener und
fröhlicher Hund. Ich würde mich aber ausserhalb des Hundes mit ihrem
"Herrchen" treffen. Also auf neutralem Gebiet und die Begrüßung sollte
ruhig ausfallen ohne große Aufregung, so als wenn es ganz normal
wäre ihn zu treffen.

Viele Grüsse

Kerstin Gebhardt
www.kerstin-gebhardt.de
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mipala | Fragesteller/in
schrieb am 07.03.2016
Vielen lieben Dank für die Antwort.
Wir haben das erste Treffen schon hinter uns, ganz ruhig und besonnen, allerdings zu Hause. Es hat aber alles gut geklappt, sie hat sich kaum für ihn interessiert. Mittlerweile war er schon 3x hier und sie freut sich immer ein bisschen mehr.
Ich hoffe es bleibt so, bisher ist keine negative Veränderung zu erkennen.
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Das freut mich! Jedoch bitte nicht die große Aufregung produzieren, wenn
Ihr EX-Partner Sie besucht. Ihr Hund sollte nicht zu sehr in Stress geraten.
Lieben Gruss

Kerstin Gebhardt
www.kerstin-gebhardt.de
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