Dackel weigert sich Gassi zu gehen

  
Adolfonsius schrieb am 17.02.2017   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Das Problem:
Hallo ich habe bereits seit 3,5 Jahren einen Dackelrüden. Schon seit Beginn weigert er sich stetig Gassi zu gehen. Er läuft ein kurzes Stück mit, verrichtet sein Geschäft und zieht dann gleich Richtung Heimat. Er blockt dann alles ab und legt sich wenn's sein muss auch einfach mitten auf die Straße. Die Hundeschule hat nicht funktioniert, da er dort ganz plötzlich mitgelaufen ist, auch war ich mit ihm beim TA der allerdings keine körperlichen Beschwerden feststellen konnte. Mit Futter und Lieblingsspielzeug locken bringt bei ihm nichts. Auch habe ich es schon mit "Gassi-Partnern" versucht, was allerdings auch nicht fruchtet.

Die Herkunft:
Ich habe ihn mit 1,5 Jahren zu mir geholt. Die Vorbesitzerin war eine ältere Frau, die sich aufgrund von Krankheiten nicht mehr um ihn kümmern konnte. Sie hatte ihn von Welpe an. Ursprünglich kommt er aus der Zucht.

Sozialisierung:
Gegenüber anderen Hunden ist er meist ganz lieb. Nur von Fremden Menschen lässt er sich selten gerne anfassen. Fremde zu Besuch bei uns gehen gar nicht und da schreckt er auch nicht davor zurück zuzubeißen. Enge Bekannte stellen kein Problem dar.

Ausnahme:
Gelegentlich habe ich bei schönem Wetter das Glück längere Strecken mit ihm zu meistern, allerdings ist das höchstens 1 mal im Monat.

Wohnverhältnis:
Ich lebe alleine und bin nur morgens nicht Zuhause, da passt teils aber eine Bekannte auf ihn auf, sodass er nicht so lang alleine ist. Zudem lebt eine 6-Monate alte Katze bei uns. In den nächsten 4/ 5 Monaten steht ein Umzug bevor. Mein kleiner feiert bald seinen 5. Geburtstag.


Viele liebe Grüße
und vielen Dank im Voraus!
Cindy & Dackelchen Adi

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 20.02.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Tag,
    das ist aber eine schwierige Geschichte! Zuerst fällt einem Überforderung oder Langweile ein, Haben Sie beim TA Folsäure und B12 mituntersuchen lassen? Sie zeigen, ob der Hund irgendwelche inneren Krankheiten hat und B12 die Kopfleistung.
    Kann es sein, dass er auf den ersten Spaziergängen, die Sie mit ihm damals gemacht haben, einen Riesenschrecken bekommen hat? Er musste mit dem Schrecken allein
    fertig werden, weil Sie es vielleicht gar nicht merken konnten? Immer wenn er rausgeht, erinnert er sich an das traumatische Erlebnis...
    Wenn er Menschen beissen kann und sie helfen ihm nicht, das zu verhindern, fühlt er sich nicht genügend unter Ihrem Schutz?
    Wenn Sie die längere Strecke woanders gehen, wie ist er da? Geht er problemlos mit?
    Dann könnte es an der täglichen Wegstrecke liegen,
    schreiben Sie mir, dann können wir gemeinsam weiter kommen,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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