Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Aggressiv gegenüber Hunden und auch Menschen durch Unsicherheit

  Nordrhein-Westfalen
Gertrud50 schrieb am 28.03.2015   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Jack Russel Terrier, männlich, kastriert, Alter über 5 Jahre

Mein 10jähriger Jack Russel ist aggressiv jedem anderen Hund gegenüber, seit er dreimal von einem anderen Hund angegriffen wurde, gottseidank ohne Verletzung. Er ist seitdem ein sehr unsicheres Tier, dass Angst vor vielen Dingen hat, z.B. Schatten an der Decke von vorbei fahrenden Autos, wenn sie Sonne scheint, vor sich schnell bewegenden Menschen, plötzlichen Geräuschen usw. Er kann auch nicht alleine bleiben, weil er dann die ganze Zeit bellt und jault. Daher hat er jetzt einen Hundesitter. Da er unter Epilepsie leidet würde ich ihm zu gerne helfen, entspannter zu sein und ihm seine Ängste nehmen. Nur weiß ich nicht wie? Ich hoffe Sie können mir dabei helfen.

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Antworten(2)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 29.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, weil er Ihnen nicht zutraut, mit der Situation klar zu kommen. Nach den Angriffen verteidigt er sich selbst. anstatt Ihnen zu vertrauen.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wuchtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Hier finden Sie auch eine Anleitung zu einem Allein-bleibe -Training,
    viele Grüße und viel ERfolg
    Inge Büttner-Vogt


  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 04.04.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    es ist immer schade, wenn eine Antwort völlig daneben ist. Einen Punkt zu vergeben bedeutet, dass ich völlig daneben liege, Sie etwas anderes erwartet haben.
    Sie könnten mit mir schreiben, was Ihnen nicht gefallen hat oder die Frage erneut ins Netz stellen, um eine Antwort zu erhalten, die Ihnen mehr hilft/zusagt/richtiger ist.
    Geben Sie sich nicht zufrieden, sondern forschen Sie weiter, um Ihrem Hund zu helfen, seine Angst in den Griff zu kriegen, die durch den Angriff eines anderen Hundes verursacht wurde. Hier muss man sich auch fragen, wie es passieren konnte - bleiben Sie dran!
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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