Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Hund geht nicht ins Auto

  
nicole_traut schrieb am 13.03.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Unser Border-Rottimix, 14 Monate geht nicht (mehr ins Auto).
Anfangs ist er mit mir in die Welpenstunde gefahren, anschl. zum Rettungshunde-Training, das hat gut geklappt. Irgendwann, ohne für uns ersichtlichen Grund, wollte er nicht mehr einsteigen. Er ist mega-gestresst, schuppt, klemmt die Rute ein und legt die Ohren zurück und hat ständig nach oben, Richtung Heck-Klappe geschaut. Wir hatten keinen Unfall, keine scharfe Bremsung - auch eine Verletzung hat es nicht gegeben.
Daraufhin haben wir die Hundebox ausgebaut, Rücksitz wieder rein, damit er angeschnallt mit Geschirr und Gurt auf dem Rücksitz mitfahren kann. Auch da geht er nicht rein.
Nächster Versuch: Das Auto meines Mannes, in die Hundebox mit einer Rampe: beim Üben ist er ein paar Mal reingegangen, auch freudig. Dann auf einmal wieder nicht. Wir können es nicht nachvollziehen.
Jetzt hängt alles am Nicht-Auto-Fahren: Hundeschule, Tierarzt, etc.
Ich weiß mir keinen Rat mehr. Reinheben ist keine Option- er ist zu schwer :-(
Viele Grüße

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 02.04.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Nicole,
    aus der Entfernung, ohne die Situation gesehen zu haben, ist es natürlich schwer, raus zu finden, warum der Hund nicht mehr ins Auto will. Deshalb kann ich nur raten.
    Meistens, wenn man Hunde versucht, zu etwas zu überreden, zu locken, was sie nicht wollen, vorher vielleicht sogar gerne getan haben, werden sie misstrauisch.
    Versuchen Sie es mal, indem sie einfach an dem Auto vorbei gehen, immer wieder. Wenn er das entspannt tut, bleiben Sie einfach am Auto stehen, gehen weg, wieder hin, stehen bleiben.... alles immer so lange, bis er es entspannt tut. So, wie ich es verstanden habe, hat er Angst vor der Heckklappe. Bleiben Sie davor stehen, öffnen die Heckklappe, schließen sie u.s.w.. Dann führen Sie den Hund über die Rampe rein, wieder raus.....bis er auch das entspannt tut.
    Wichtig ist, dass Sie in kleinen Schritten vorgehen, immer so weit, wie er es entspannt erträgt. Reden Sie nicht mit ihm, zeigen Sie Normalität. Je mehr Sie auf sein Verhalten eingehen, um so mehr steigert er sich rein.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    ww.lesloups.de

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