Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Hund auf den Rücksitz bekommen

  
1453550001 schrieb am 04.08.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo!!!
Ich habe seit dem 31.5.2019 einen Schäferhund-Mix.Er ist sehr ängstlich und würde ihn gerne auf den Rücksitz ins Auto bekommen.Mit Leckerchen kann ich ihn leider nicht locken.Sobald ich die Autotüre öffne geht er schon rückwärts und macht keine Anstalten ins Auto zu steigen.Ich müsste ihn dann schon ins Auto heben,wo er dann aber schon gestresst ist und sehr schnell hechelt.Ich bin dann auch schon Kurzstrecken mit ihm gefahren (natürlich war er dann auf der Rücksitzbank angeschnallt).Er legt sich aber auch nicht hin,sondern sitzt die meiste Zeit oder dreht sich mehrmals um.Beim Aussteigen muss ich dann auch aufpassen,wenn ich die Türe öffne das er nicht sofort aus dem Auto springt.Aber ich müsste ja auch mal mit ihm zum Tierarzt oder auch mal woanders hin und möchte nicht unbedingt das er dann immer so gestresst ist.Ich habe Gott sei dank einen mobilen Tierarzt,aber ich würde trotzdem auch mal selbst mit ihm in die Praxis fahren.Wie bekomme ich also meinen Hund am besten von alleine ins Auto?Gesund ist er,da er ja auch zu Hause selbst auf die Couch steigt und Treppen kann er auch ohne Probleme hoch gehen.Ich hoffe das mir hier jemand helfen kann.

Liebe Grüsse
Elke K.

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Antworten(5)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 06.08.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Elke,
    wenn Hunde vor etwas Angst haben und man versucht, sie zu locken, werden sie meistens misstrauisch und noch ängstlicher. Da hilft nur konsequentes üben.
    Sie schreiben, sobald Sie die Tür öffnen, geht er schon rückwärts. Fangen Sie deshalb davor mit dem Training schon an, also, indem Sie auf das Auto zugehen oder noch besser, daran vorbei. Solange an dem Auto vorbeigehen, bis er das entspannt kann. Dann erst auf das Auto zugehen bis er entspannt, alles in ganz kleinen Schritten. Dann den Hund vor dem Auto sitzen lassen, dann kurz Tür auf, Tür zu, dann sich selbst reinsetzen, Hund bleibt draußen, dann mit dem Hund die eine Tür rein, die andere raus, wenn möglich. Wenn er entspannt mit Ihnen durch das Auto durch geht, versuchen Sie, mit ihm auf der Rückbank zu sitzen, bei offene Tür. Erst, wenn er entspannt im Auto ist, schließen Sie die Tür ganz kurz.
    Wenn er sich aufregt, gehen Sie wieder einen Schritt zurück. Wenn Sie zu schnell vorgehen, bekommen Sie die Angst nicht weg, also brauchen Sie sehr viel Geduld und es dauert seine Zeit.
    Starten Sie das Auto, auch wieder nur kurz und steigern die Zeit ganz langsam, bis Sie eine kurze Strecke fahren.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • 1453550001
    1453550001
    schrieb am 06.08.2019

    Ok danke für die Antwort.Ich werde es so mal ausprobieren und mich dann nochmal melden ob es geklappt hat.

    MFG
    E. Krull

  • 1453550001
    1453550001
    schrieb am 06.08.2019

    Also ich bin jetzt mal so vorgegangen,wie Sie es oben beschrieben haben.Beim vorbeilaufen am Auto war er ganz entspamnt.Auch als wir neben dem Auto stehen geblieben sind,hat ee auf Kommando Sitz gemacht.Die Tür konnte ich auch schon ohne Probleme öffnen und kurze Zeit später wieder schliessen.Er machte auch da wieder Sitz neben dem Auto.Ich habe mich dann anschliessend i ns Auto gesetzt und der Hund stand erst daneben,abee auf Kommando machte er da auch noch Sitz.Zu guter Letzt stellte er sogar schon die Vorderpfoten auf die Rücksitzbank,aber weiter rein gehen wollte er dann doch nicht und deshalb habe ich das Training erstmal abgebrochen und versuche es jeden Tag mal ein bisschen mehr.Ich habe ihm jetzt auch eine Decke ins Auto gelegt,damit er vielleicht leichter ins Auto steigen kann.Es hat auf jeden Fall schon etwas mehr geklappt als vorher.Da stellte er noch nicht mal die Vorderpfoten ins Auto.

    MFG
    E. Krull

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 07.08.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Das hört sich doch schon mal gut an. Wichtig ist, nicht zu schnell vorzugehen. Jeder einzelne Schritt dauert. Genauso wichtig ist, immer aufhören, wenn es funktioniert hat damit bei dem Hund ein positives Gefühl zurück bleibt.
    Vielleicht sollten Sie ein Spiel daraus machen. Lassen Sie ihn auch mal beim Spaziergang wo drauf springen.

  • 1453550001
    1453550001
    schrieb am 07.08.2019

    Danke für die Hilfe.Jetzt sehe ich das ganze schon etwas positiver und denke das es mit immer mehr Übung klappen wird.

    MFG
    E. Krull

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