Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Aufregung beim Autofahren

  Niedersachsen
olafv6 schrieb am 13.03.2015   Niedersachsen
Angaben zum Hund: Dobermann, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Wir haben keinen Kombi und deshalb ist unser Hund bei Autofahrten auf der Rückbank, das Problem ist, die Aufregung, er hat keine Angst, sowie die Autotür aufgeht springt er rein.

Wie kriege ich es hin das er entspannt Platz macht? Die Aufregung ist zum grösstenteil nur auf Hinfahrten, geht es wieder nach Hause ist die Aufregung nur am Anfang und dann pennt er sogar teilweise bis nach Hause.

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Antworten(5)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 13.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    ich nehme an, dass Ihr Hund aufgeregt ist, weil dann etwas Spannendes passiert, wahrscheinlich ein Spaziergang. Auf der Rückfahrt wird er müde sein, und deswegen schlafen.
    Wie äußert sich denn die Aufregung?
    Ein probates Mittel ist nicht jede Autofahrt mit etwas positiven zu verbinden. Nehmen Sie ihn doch mal zu einkaufen mit, und fahren Sie dann wieder heim, ohne dass er aussteigen durfte. Doch bitte beachten Sie, dass es bald wieder heiß wird und das dann nicht mehr möglich ist. Schon bei 20 ° C und direkter Sonneneinstrahlung kann sich das Auto innerhalb einer halben Stunde derart aufheizen, dass die Hunde eine Kreislaufkollaps bekommen können. Oder fahren Sie mit ihm einfach eine Runde. Sie können ihn auch mal so ins Auto einsteigen lassen, ohne dass es irgendwo hin geht, z.B. wenn Sie das Auto sauber machen.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

  • olafv6
    olafv6
    schrieb am 14.03.2015

    Die Aufregung äußert sich in nicht hinlegen können und ständige fieperei, was nicht
    gerad von Vorteil ist, wenn man sich auf den Verkehr konzentrieren muss ;o)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 16.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    stört Sie jetzt mehr, dass er sich nicht hinlegt, oder die Fieperei? Neben den zuvor genannten Tipps, würde ich noch an der Frustrationsgrenze arbeiten. Er muss lernen Frustrationen auszuhalten. Dies muss sehr sorgfältig aufgebaut werden. Zögern Sie doch mal alle Dinge, die Ihr Hund gerne macht oder haben will ein klein wenig raus. Zum Beispiel das Fressen geben. Warten Sie, bis er sie ansieht, bevor Sie das Futter hinstellen. Versteckspiele, warten lassen, bis er suchen darf. Ein nettes Spiel ist auch bis zehn zu zählen. Sie setzen Ihren Hund vor sich hin, stellen eine Schüssel mit Futter oder Leckerchen neben sich. Dann sagen Sie „Eins“ und nehmen ein Leckerchen in die Hand. dann „Zwei“ und das nächste Leckerchen bis zehn. Dann bekommt Ihre Hund die Leckerchen. Schafft er es nicht abzuwarten, dann ein „Schade“ und die Übung kurz unterbrechen. Sollte er es am Anfang noch nicht bis „Zehn“ schaffen, dann zählen Sie beim zweiten Mal nur soweit, wie er es im ersten Durchgang geschafft hat. Danach steigern sie es langsam wieder.
    Oder Sie bauen sich einen Slalom auf. In die Mitte stellen Sie ein leere Futterschüssel. Gehen Sie mit Ihrem Hund den Slalom. Wenn Sie an der Schüssel vorbeikommen, legen Sie ein Stück Futter hinein. Beim zweiten Vorbeigehen, geben Sie Ihrem Hund das Futter oder legen noch eines dazu. In unregelmäßigen Abständen darf der Hund dann die Schüssel leeren. Also entweder beim zweiten Vorbeigehen, oder beim dritten oder vierten Mal. Im Endeffekt soll er nicht wissen, wann der die gesammelten Leckerchen bekommt.
    Es gibt eine Menge dieser Übungen, die Spaß machen und dem Hund beibringen, dass man manchmal auch warten muss oder etwas anderes tun muss, bevor die Belohnung kommt. :)

    Viel Spaß beim Trainieren und falls Sie noch Anregungen brauche, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

  • olafv6
    olafv6
    schrieb am 16.03.2015

    Es ist die fieperei......die Übungen werden wir mal ausprobieren, wobei gewisse Situationen z.b warten bis wir zum Napf dürfen oder am Gehweg warten bis wir über die Strasse gehen oder einfach nur mal mitten beim Spazieren gehen stehen bleiben.....das macht er ohne Probleme mit aber dabei ist er auch entspannt.......wir werden jetzt täglich mal ne Runde mit dem Auto fahren und wenn es nur um den Block ist......vielleicht hat es ja den Effekt das er es bald als ganz normal ansieht und nicht jedesmal denkt das was aufregendes passiert......

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 16.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Abend,

    ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

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