Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Unsicherheit gegenüber Besuchern

  Berlin
Prinz Keks schrieb am 29.07.2015   Berlin
Angaben zum Hund: Shepherd, Australian, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo

Mein 14 Monate alter Aussi "Keks"
Duldet kein Besuch bei uns in der Wohnung, er knurrt und schnappt teilweise, ohne Maulkorb geht gar nicht
Auch Leute die er draußen kennt und draußen freut er sich aber wenn die mit nach hause kommen oder zu Besuch kommen is vorbei dann is er angespannt, gestresst und knurrt vor sich hin und ist sehr unsicher
Hat zuhause aber nie schlechte Erfahrungen gemacht oder so
Nur draußen wurde er mal von n fremden geschlagen und hat seit d draußen auch manchmal so seine Probleme aber das haben wir ganz gut im Griff

Nun die Frage, wie kann ich ihm die Unsicherheit nehmen und wieder entspannt Besuch empfangen? :( :/

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Antworten(1)

  • Carolin Borchardt
    Carolin Borchardt (Hundetrainer)
    schrieb am 01.08.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Ihr Problem mit dem Hüte-Aussie ist ernst zu nehmen. Diese Online Chats können ein professionelles Verhaltenstraining absolut nicht ersetzen.
    Wie haben Sie denn dieses Verhalten draußen "im Griff", was tun Sie konkret?
    Wie wurde sich verhalten, als der Hund erstmals dieses Verhalten gezeigt hat? Die Antworten auf diese und weit mehr Fragen sind von entscheidender Bedeutung für die Herangehensweise.
    Ich empfehle Ihnen, zuhause einen geschützten Raum zu schaffen, eine Hundebox wäre ideal. In diese Box muss der Hund GERNE gehen, also sollte entsprechend trainiert werden, ganz ohne Druck. Weiterhin sollte der Besuch den Hund nicht beachten.
    Sie sollten jedes ruhige entspannte Verhalten verstärken, also sofort loben und belohnen.
    Eine weitere Möglichkeit ist eine so genannte Hausleine. Der Hund trägt in Ihrer Anwesenheit ein Geschirr mit leichter Stripper ohne Handschlaufe daran, etwa 1,50 Meter. Wenn der Hund pöbelt, nehmen Sie ohne ihn auch nur zu beachten das Ende dieser Strippe und führen ihn aus dem Raum. Ist er ruhig, SOFORT nebenbei die Tür öffnen. Pöbelt er, SOFORT wieder wie beschrieben weg mit dem Hund. Die Belohnung ist das Dabeisein, die "Strafe", dass er nicht dabei sein darf. Das Timing nicht nhur bei dieser Übung ist von entscheidender Bedeutung dafür, ob der Hund versteht, was man von ihm will. Er soll merken, dass es sich gar nicht lohnt, zu pöbeln.

    Soweit als Text ;-)
    Nichts geht über Live Training!

    Herzliche Grüße,
    Carolin Borchardt

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