Deine Hundetrainer-Sprechstunde

seit 4 Jahren Angst vor meiner Mutter

  Bayern
lindopepe schrieb am 17.01.2018   Bayern
Angaben zum Hund: Mix klein 37 cm, männlich, kastriert, Alter 4-10 Jahre

Ich habe einen fast 7 jährigen Mix aus Spanien,
er kam sehr ängstlich vor 4 Jahren zu uns hat immer noch vor einigen Situationen Angst, hat sich aber super gemacht und ist im Regelfall offen zu Mensch und Tier. Er hat nur panische Angst vor meiner Mutter, er riecht sie schon von weiten , wird nervös versteckt sich, erstarrt sieht sie dauernd an als würde er schlimmes erwarten, frisst nichts.Wir haben alles versucht , es ist vielleicht minimal besser , dass er nicht in die hinterste Ecke verschwindet. Es ist das Aussehen und der Geruch, denn wenn jemand so aussieht bekommt er Angst wenn er aber riecht dass sie es nicht ist ist es OK.
Wenn wir ihn auf Ihren Schoss setzten erstarrt er leckt ihre Hand und sieht sie stechend an.
Meine Mutter ist sehr tierlieb hatte selbst Hunde und bis vor kurzen noch eine Katze.
Die Situation ist sehr schwierig für uns.
VG Sabine Ferrara

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 18.01.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, das ist für ihre Mutter natürlich sehr schade da sie den kleinen Kerl sicherlich gerne verwöhnen möchte.
    Er hat sicherlich, wie sie vermuten, schlechte Erfahrungen mit Personen, die ihrer Mutter ähnlich sind (Geruch/Gestalt) gemacht.
    Sie könnten noch verschiedene Dinge versuchen.
    1. ändern sie das Outfit ihrer Mutter grundlegend, damit das äußerliche Erscheinungsbild sich verändert.
    2. verändern sie den Geruch. Z.B. könnten sie und ihre Mutter (testweise) das selbe Deo/Parfüm benutzen

    Ihre Mutter soll den Hund nicht beachten, wenn sie kommt. Sie kann ihm gerne etwas Superleckeres hinwerfen. Aber OHNE ihn dabei anzusehen oder anzusprechen.

    Der Hund soll selber die Möglichkeit haben Kontakt zu suchen und die Distanz zu bestimmen. Kommt er schnuppern, NICHT anfassen und NICHT ansprechen. Geben sie ihrem Hund die Möglichkeit immer frei zu entscheiden, ob er Kontakt haben möchte oder nicht.

    Mit viel Geduld wird er vielleicht doch noch irgendwann sein Mißtrauen ihrer Mutter gegenüber ablegen.
    Einen Versuch ist es wert. Wenn es gar nichts bringt, sollte ihre Mutter akzeptieren, daß sie gegen die schlechte Vergangenheit des Hundes nicht ankommt und es so hinnehmen. Es liegt ja nicht an ihr persönlich. Das muß man sich immer ins Bewußtsein rufen.


    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick
    zertifizierter Hundetrainer/Verhaltensberater IHK/BHV

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