Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein Hund beißt manchmsl in Füße von Leuten, die uns besuchen kommen

  Hessen
cathrin schrieb am 08.07.2014   Hessen
Angaben zum Hund: Shiba Inu , männlich, kastriert, Alter über 5 Jahre

Mein Hund gehört einer sehr schwierigen Hunderasse an. Manchmal wenn jemand zu uns kommt und da kommt es wirklich auf die Personen an, beißt er den Leuten in die Füße um sie zum stehen bleiben zu zwingen. Er lässt diese Personen nicht aus den Augen, steht auf wenn sie es tun, läuft vor den Füßen rum und zwickt dann immer mal in den Fuß. Dies passiert oft ohne Vorwarnung. Er ist auch unglaublich eifersüchtig und will mich immer beschützen. Wenn ich beispielsweise beim gekitzelt werden, lache oder schreie, steht mein Hund sofort auf der Matte und geht dazwischen oder will dazwischen gehen... Ich würde das gerne in den Griff bekommen und weiß nicht recht wie ich das angehen soll bzw. wie ich das am besten in den Griff bekommen könnte, weil diese Hunderasse so unendlich stur ist. Auch bei Kindern ist dieses Verhalten zu bemerken, dort ist er jedoch nicht extremer weil sie sich schneller bewegen. Sobald er einem Menschen anmerkt das er Angst hat, übernimmt er die Kontrolle.

Viele Grüße und schon mal vielen Dank!

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Antworten(2)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 08.07.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (6)

    Hallo Cathrin,
    Ihr Hund hat keine Angst vor Menschen, sondern trifft jede Menge eigene Entscheidungen, weil er nicht geführt, angeleitet oder (vor sich selbst) beschützt wird. Die Shiba Inus sind sehr selbständige Hunde, ich denke Sie haben sich bewußt für diese Rasse entschieden.
    Sie lassen sich (noch) alles gefallen ohne einzuschreiten - fangen Sie damit an:
    1.) Wenn Besuch kommt, ist er bei Ihnen an der Leine, hat unter dem Tisch nichts verloren und bleibt neben Ihnen liegen - Sie haben Besuch, nicht er! Er bleibt an der leine, hat niemanden zu zwicken und zu belästigen - Sie führen und bestimmen - basta!
    2.) Wenn Sie gekitzelt werden, schicken Sie den Hund strengstens auf den Platz, Sie können sich selbst verteidigen. Er hat nichts zu erldigen, nicht zu führen und (vorläufig) keine eigenen Entscheidungen zu treffen!!!!!
    3. Sie beschützen die Kinder (!!!) und Menschen vor Ihrem Hund, indem Sie ihn an alles heranführen, ihn bedingungslos hinter Ihren Füßen gehen lassen und ihm jede Entscheidung abnehmen.
    4. Kein Hund ist zufrieden, kein Angestellter, kein Schüler, niemand, wenn er einen schwachen Vorgesetzten hat. Wenn Sie stark geworden sind, wird Ihr Hund zu Ihnen aufsehen, niemanden mehr zwicken - er weiß, dass Sie alles im Griff haben,

    herzliche Grüße
    Inge Büttner-Vogt,
    halten Sie mich bitte auf dem Laufenden

  • cathrin
    cathrin
    schrieb am 10.07.2014

    Vielen Dank für die Antwort, ich versuch das jetzt zukünftig genauso umzusetzen.

    Freundliche Grüße

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