Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Bei fremden Menschen unsicher und reserviert

  Bayern
sibsn82 schrieb am 30.09.2014   Bayern
Angaben zum Hund: Mischling aus Jagdhund/Dobermann/Boxer/Staff, weiblich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo, meine Ronja ist mir gegenüber sehr gehorsam und verschmust. Bei fremden Menschen die zu uns kommen oder auch wenn wir wo auf der Straße gehen und jemand schnell hinter einer Ecke oder so hervorkommt --> fängt si sofort zu bellen an und lässt den jenigen nicht aus den Augen. Auch wenn sie sich dann beruhigt und der andere sie riechen lässt aber eine schnelle Bewegung macht oder Ihr in die Augen sieht fängt sie wieder zu knurren an. Man merkt aber das sie nicht aggressiv sondern unsicher ist und kein vertrauen hat. Ich kann nicht sagen was da falsch gelaufen ist weil sie eigentlich alles kennen gelernt hat.

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 10.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    beginnen Sie bitte Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, damit er seine Ruhe hat.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und Ihr Körper dazwischen - eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.

    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben,
    Ich wünsche Ihnen viel ERfolg,
    Inge Büttner-Vogt

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