Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Angst vor Menschen

  Bayern
veri schrieb am 22.06.2014   Bayern
Angaben zum Hund: Deutscher Schäferhund , weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Guten Tag,

ich habe ein Problem mit meiner Hündin, die ich seit kurzem zu mir genommen habe. Und zwar reagiert sie total ängstlich auf fremde Menschen, aber auch auf Männer die sie schon öfter gesehen hat. Das macht sich bemerkbar indem sie sich sofort unter dem Tisch versteckt, so bald ein männlicher Bekannter von mir den Raum
betritt (bei Frauen reagiert sie nur misstrauisch, aber das auch nur wenn sie fremd sind) oder sie knurrt und bellt sie an und versteckt sich dann oder drückt sich gegen meine Beine. Wenn wir spazieren gehen und uns Fußgänger, Radfahrer etc. begegnen dann fixiert sie diese total und wenn wir an ihnen vorbei gegangen sind bleibt sie stehen und dreht sich um und guckt sie weiter an.
Ich hoffe Sie können mir weiter Helfen!

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 22.06.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo Veri,
    ich nehme an, dass sie aus dem Tierschutz ist und viele negative ERfahrungen mit Menschen gemacht hat. Was sie erlebt hat, können wir nur durch viele positive Erfahrungen langsam löschen - hier ist viel GEduld angesagt.
    Nehmen Sie sie auch zu Hause an die Leine (also an Ihre Hand, wie ein unsicheres Kind) und schirmen Sie Ihren Hund zuerst aktiv ab. Sie verteidigt sich nur, weil sie noch keinen Schutz von Ihnen kennen gelernt hat. Das sie ihn sucht, sehen Sie daran, dass sie sich an Ihre Beine drückt. Führen Sie sie an alles langsamst heran - immer an Ihrer Seite und mit Ihrer Hilfe. Wenn Sie Besuch haben, sollte niemand den Hund anschauen, anfassen oder ansprechen. Sie sind unbedingt mit Ihrem Körper zwischen dem Besucher und dem Hund. Dieses Training führt - wenn man Geduld hat - so gut wie immer zum Erfolg. Wenn der Hund Vertrauen gefasst hat, wird er an Ihrer Hand/Leine sich immer
    mehr trauen und muss Ereignisse nicht mehr "wegbellen". Wenn Sie Radfahrern begegnen, ist sie hinter Ihren Füßen und kann sich alles in Ruhe ansehen - immer unter auf jeden Fall unter Ihrem Schutz,
    Beobachten Sie alle Situationen und überlegen Sie, wo Ihr Hund eigene Entscheidungen treffen muss und wo Sie ihm helfen könnten.
    Halten Sie mich gern auf dem Laufenden, ich wünsche
    Ihnen viel ERfolg,
    herzliche Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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