Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

angst

  Nordrhein-Westfalen
Mitchi1208 schrieb am 01.05.2015   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: SchäferHund mischling, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Guten tag unser Hund hat so ziemlich angst vor allem Autos Kinderwagen und menschen sobald jemand unser Spazierweg kreuzt hat er Angst und zieht sich zurück er will wegrennen. Und versucht aus dem Halsband zu kommen . Wenn wir zu Hause Besuch bekommen versteckt er sich und lässt außer uns niemanden an ihn ran :( was können wir tun ? Damit sich unser süßer nicht mehr so quält. Bitte helfen Sie uns :)

Mfg. M. Bohn

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Antworten(1)

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 01.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    zunächst einmal ist es sicherlich sinnvoll, zu verhindern, dass Ihr Vierbeiner sich aus dem Halsband herausziehen kann, denn in seiner Panik könnte er ggf. kopflos wegrennen und einen Unfall verursachen. Bitte schauen Sie doch einmal, ob Sie ein Geschirr finden, in dem Ihr Hund sich wohl fühlt und gut gesichert ist. Sie können dann, wenn Sie eine Leine mit zwei Karabinern haben, eine doppelte Sicherung (Halsband und Geschirr) nutzen.

    Da Ihr Hund sich in den Situationen, die Sie beschrieben haben, nicht wohl fühlt sondern Stress hat, ist es sinnvoll, diese Situationen weitestgehend zu vermeiden. Wenn Ihr Hund den problematischen, angstauslösenden Reizen nicht mehr begegnet, hat er die Möglichkeit, im Alltag besser zu entspannen - dies tut ihm sicherlich nicht nur an sich schon gut, sondern kann das weitere Training deutlich erleichtern.

    Das weitere Training könnte man so gestalten, dass Ihr Hund die angstauslösenden Reize nach und nach mit einem anderen Gefühl als Angst besetzt, oder dass er beim Auftauchen dieser Reize ein bestimmtes alternatives Verhalten zeigt, so dass Sie dann gemeinsam aus der Situation herausgehen können. Wichtig ist hierbei ein sehr kleinschrittiger Aufbau des Trainings und steter Beobachtung der Körpersprache Ihres Hundes, so dass ich Ihnen hier raten würde, die Hilfe eines Verhaltenstherapeuten oder Trainers zu nutzen.

    Viele Grüße,
    Stefanie Ott

    www.mensch-und-tier.net

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