Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hündin zieht an der Leine

  Hamburg
Flowerpower schrieb am 07.10.2016   Hamburg
Angaben zum Hund: Laprador -border Collie , weiblich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo ,wir haben eine laprador-Border Collie Hündin die am 21.10 1 Jahr jung wird .wir haben es mit der Erziehung bisher ganz gut hinbekommen sind lieb aber konsequent zu kiara ,aber wenn wir mit Leine gehen und es geht Richtung Hauptstraße (wir wohnen in einer ruhigeren Seitenstrasse) zieht sie wie eine wahnsinnige an der Leine und versucht einfach nur wegzukommen wie kann ich ihr die Hauptstraßen erleichtern ich rede auch viel mit ihr um die zu beruhigen aber irgendwie hat sie dann einen tunnelblick und versucht einfach zu flüchten.

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Antworten(4)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 07.10.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    durch das Reden machen Sie die Sache nur noch schlimmer denn Hunde verstehen nun mal nicht, was wir sagen. Das einzige, was Kiara in dem Moment versteht ist, dass Sie auf ihre Angst eingehen. Auch, wenn sie dann zieht und Sie folgen ihr, sieht sie, dass Sie die Kontrolle verloren haben, was wiederum ihre Angst nochmal verstärkt.
    Am besten wäre es, wenn Sie sich langsam an die Hauptstrasse "rantasten". Zuerst einmal soweit, wie sie noch keine Angst hat, dann immer näher. Wenn Sie eine leichte Angst bemerken, bleiben Sie stehen und lassen Kiara sich das ganze in Ruhe betrachten. Bitte nicht reden dabei! Wenn sie entspannt ist, gehen Sie ein Stück weiter.
    Versuchen Sie, bis das Problem gelöst ist, die Hauptstrasse, außer zum Üben, zu meiden und gehen zum Gassi ruhigere Wege.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • Flowerpower
    Flowerpower
    schrieb am 07.10.2016

    Vielen Dank für die schnelle Antwort
    Wir gehen mit kiara ja ausschließlich ruhige Wege bzw ist in unserer Umgebung viel feldmarkt wo sie auch fast nur ohne Leine läuft das klappt auch alles super wenn da nur nicht immer ihre Angst wäre und es ist nicht nur die Straße es sind auch fremde menschen wovor sie Angst hat oder auch herabhängende Äste oder Hubschrauber am Anfang haben wir sie trotzdem mit zur Straße genommen aber nun wo sie fast ausgewachsen ist ist es echt anstrengend sich von ihrem Gewicht ziehen zu lassen bzw immer wieder zu korrigieren was nur Sekunden anhält vielen Dank für Ihre Antwort lg Tanja

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 07.10.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (3)

    Hallo Tanja,
    auch bei den anderen Dingen, vor denen sich Kiara fürchtet, gilt, nicht auf sie einreden und lassen Sie sie in Ruhe das furchterregende Objekt ansehen. Sie muss ganz alleine rausfinden, dass diese Dinge nicht gefährlich sind. Wenn Sie dann auch noch anfangen, die Hündin zu führen statt sich von ihr führen zu lassen, wird ihre Angst sehr schnell weniger werden denn sie kann sich dann auf Sie verlassen.
    Guten Tag,
    Hunde ziehen an der Leine, weil sie es so gelernt haben. Oder, besser gesagt, nicht anders gelernt haben. Wenn Herrchen/Frauchen dem Hund mit ausgestrecktem Arm überallhin folgt, wird der Hund natürlich auch weiter immer dahin gehen, wo er hin will. Er kann es ja, manchmal mit einem Gewicht am anderen Ende der Leine, aber es geht. Hunde lernen durch Erfolg oder auch Misserfolg.
    Deswegen hier mein Tipp: NIE Kiara folgen, wenn sie zieht, auch nicht, wenn sie wo schnuppern, sich lösen oder zu Bekannten will. Wenn sie einmal Erfolg hatte, müssen Sie wieder von vorne mit dem Training anfangen. Bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist (das braucht etwas Geduld) oder, wenn sie richtig feste zieht, drehen Sie um und gehen zurück.
    Am besten reagieren Sie schon, wenn sie versucht, Sie zu überholen. SOFORT umdrehen und zurückgehen und zwar jedesmal.
    Oft liegt das Ziehen auch an der Art, wie die Leine gehalten wird. Meistens wird die Leine zu kurz gehalten, mit Zug. Zug erzeugt Gegenzug, der Mensch zieht weil der Hund zieht und der Hund zieht immer mehr dagegen. Der Hund kann diesen Kreislauf nicht lösen, das kann nur der Mensch.
    Meistens kann ein Hund sich auch nicht konzentrieren. Man kommt aus der Haustür und schon soll der Hund, ohne sich ausgepowert oder gelöst zu haben, locker an der Leine gehen. Die Leinenführigkeit sollte immer nur zwischendurch geübt werden, zuerst darf der Hund laufen und schnuppern, dann wieder 10 Minuten üben u.s.w.. Erst, wenn das immer besser funktioniert, wird es irgendwann gefestigt sein und der Hund läuft immer und überall an lockerer Leine. Üben, egal was, sollte man nie im Ernstfall sondern immer entspannt und gezielt.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de



  • Flowerpower
    Flowerpower
    schrieb am 08.10.2016

    Hallo ich habe die Tipps heute gleich befolgt es wird zwar noch viel Zeit kosten aber ein erster kleiner Erfolg war schon zu erkennen vielen Dank jetzt muss sie sich nur noch abgewöhnen um 5 Uhr morgens raus zu wollen 😂😂aber man kann nicht alles haben

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