Ängstlich

  
Patricia Müller 75 schrieb am 12.08.2015   
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Hallo, meine 2 jährige yorki Hündin ist sehr ängstlich wenn es um ruckartige Bewegungen geht oder wir draußen sind, die Rute ist dann arg unterm Bauch.
Ausserdem besteigt sie sämtliche ihr lieben Menschen als wäre sie ein Rüde, wie kann ich ihr helfen?

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Antworten(1)

  • Gloria Hager
    Gloria Hager (Hundetrainer)
    schrieb am 12.08.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Patricia,

    das Erschrecken vor ruckartigen Bewegungen kannst du wunderbar klickern.
    Wenn du dich mit dem klickern auskennst.

    Alternativ dazu geht es auch ohne Klicker. Du fängst an deinen Hund zu desensibilisieren und überschattest die schreckhaften Bewegungen mit positiven Gefühlen. Bedeutet es bewegt sich etwas und der Hund bekommt etwas leckeres.
    WIe viele jetzt vielleicht denken mögen dass du dadurch das Erschrecken belohnen würdest lass dir gesagt sein "emotionen kann man grundsätzlich nicht belohnen"!
    Dein Hund lernt dass schnell bewegende Reize etwas positives sind und die Erwartung auf das Leckerchen wird dadurch verstärkt.
    Der Hund wird eine Erwartungshaltung dahin gehend entwickeln bedeutet schnelle Reize sind was gutes.
    Natürlich solltest du erstmal langsam beginnen dass du z.B. eine leichte Bewegung hervorrufst und der Hund wird für das Stillhalten belohnt das kannst du dann erweitern.

    Was das aufreiten angeht solltest du dieses Verhalten sofort unterbinden.
    Sollte dein Hund dies aus einer Übersprungsbewegung tun dann gib ihm eine Alternative um den Stress abzubauen. Sollte es einen hormonellen Ursprung haben empfehle ich dir einen Besuch beim Tierarzt um zu schauen was da genau los ist.

    Solltest du Hilfe bei der Umsetzung haben empfehle ich dir ein Training mit einem erfahrenen Trainer der sich das ganze aus der Nähe anschauen kann.

    Ich hoffe ich konnte dir helfen.
    Liebe Grüße
    Gloria Hager www.Cara-Mia-Tierpsychologie.de

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