Unsere Loona hat Angst vor Artgenossen

  
Loona2015 schrieb am 28.01.2017   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Wir haben unseren Hund vom Tierschutz 2015 im Mai abgeholt,Sie Stammt aus Ungarn. Leider hat Sie richtig panik vor Ihren Artgenossen stellt das Haar hoch und bellt. Das hatte mann uns nicht gesagt. Menschen liebt Sie über alles vorallem uns natürlich. Wir gehen halt mit Ihr so spazieren das Sie auch enspannen kann. Unser Tierarzt meinte wenn es nicht geht man kann Sie auchabgeben oder das letzte Sterben lassen. Das kommt für uns nicht in Frage. Was gibt es für eine Lösung? Gruß Garbe

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 30.01.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo, wenn ein Hund Angst vor etwas hat, ist es kein Grund in abzugeben oder ihn einzuschläfern. Er wird bei einem anderen Menschen oder in einem anderen Haushalt die Angst gegenüber Artgenossen nicht verlieren. Gut ist, dass Ihr Hund Ihnen vertraut und keine Angst vor Menschen hat. Nachstehend einige Tipps, wie Sie trainieren können. Um das zu verändern brauchen Sie viel Zeit und gutes Timing. Voraussetzung ist, daß Ihr Hund draußen noch Futter annimmt. Wenn nicht, melden Sie sich bitte nochmals.

    Bei jedem Hund sollten Sie nun gleich verfahren:
    Sobald Ihr Hund einen anderen wahrgenommen hat, ihn ansprechen, ausweichen – Bogen laufen – und sofort Futter geben, und zwar solange bis die „Gefahr“ vorüber ist.
    Es soll kein anderer Hund an ihn heran, bitte sorgen Sie dafür, nehmen Sie Ihren Hund im Zweifelsfall hinter sich und verscheuchen den anderen Hund bzw. weisen den Besitzer an, seinen Hund an die Leine zu nehmen und weiterzugehen.
    Ist die vermeintliche Gefahr schon direkt vor Ihnen sofort die Richtung wechseln und Ihren Hund loben, wenn er ruhig ist und nicht bellt. Vermeiden Sie enge Passagen und reagieren Sie nicht auf Bellen Ihres Hundes, sondern loben ihn dann erst wieder wenn er ruhig ist.

    Wenn Sie die „Gefahr“ schon sehen und Ihr Hund bleibt noch ruhig, können Sie versuchen, sich in ganz kleinen Schritten an die „Gefahr“ heranzutasten. Ihr Hund darf nicht in Stress verfallen, dann sind Sie zu weit gegangen.

    Hier ist ein erster Schritt geschafft, wenn Ihr Hund bei jeder Gefahr mit Ihnen Kontakt auf nimmt so nach dem Motto „ wo bleibt das Futter“.

    Meiden Sie vorerst die Hauptspazierzeiten – hier ist weniger mehr. Jeder der mit dem Hund spazieren geht, sollte die Regeln beachten. Wenn Ihr Hund immer wieder negative Erlebnisse auf dem Spaziergang hat, wird sich das Verhalten leider verstärken und man fängt immer wieder bei NULL an.

    Viele Grüsse aus Düsseldorf
    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-Trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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