Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

extremes verhalten anderen Hunden gegenüber

  Nordrhein-Westfalen
bibi25 schrieb am 18.04.2015   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Mischlinge. ich vermute Jack russel, beagel , männlich, kastriert, Alter über 5 Jahre

Meine 2 hunde (Bruder und schwester, ein Wurf, 6 Jahre alt, beide kastriert) zeigen ein sehr auffälliges verhalten anderen Hunden gegenüber. Ich würde dieses Verhalten nicht agressiv einstufen sondern als unsicher. Weiß es aber nicht genau. Wenn sie auf einen fremden Hund treffen gibt es verhalten A: beide rennen bellend und knurrend auf den anderen Hund zu, machen dabei einen Kamm und rennen um ihn herum und dann wieder weg. Oder verhalten B: sie laufen total aufgeregt quiekend auf den Hund zu, ihren nach hinten angelegt und schmeißen sich schon 2 Meter vorher auf die Seite oder den rücken. Wie bringe ich meine Hunde dazu dass sie einfach normal an hunden schnüffeln und entspannt weiter gehen?

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Antworten(3)

  • Carolin Borchardt
    Carolin Borchardt (Hundetrainer)
    schrieb am 19.04.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hmm. Indem Sie selber weiter gehen, das Verhalten nicht kommentieren, stehenbleiben oder Ähnliches. Begegnungen nicht angeleint oder mit angeleintes Hunden. Nötigen Sie die Hunde nicht, auf direktem Wege auf andere Hunde zuzulaufen. Sie brauchen Raum um sich entspannter zu begegnen. Auch der andere Besitzer sollte nicht stehenbleiben und beeinflussen! Durch die Erfahrungen, die die Hunde so machen, kann es besser werden.
    Haben die Hunde in der frühesten Jugend andere Rassen und verschiedene Hunde kennen gelernt? Vielleicht sind Defizite in der Sozialisation für die Unsicherheit verantwortlich. Mit der Annahme, dass es sich hier nicht um Aggresionsverhalten handelt, liegen Sie auf jeden Fall goldrichtig ;-)

    Mit freundlichem Gruß,
    Carolin Borchardt

  • bibi25
    bibi25
    schrieb am 27.04.2015

    Die Hunde waren schon mit 4 wochen ohne Mutter. Straßenhunde und ich habe sie mit 8 Wochen übernommen. War auch in der Welpenschule mit denen genau um die zu sozialisieren, die waren aber immer nur bei mir und haben sich versteckt. Sie ist teilweise sogar einfach nur weggelaufen und nicht mal zu mir bei der Welpenschule. Habe auch schon in diversen Hundeschulen versucht die beiden so zu trainieren dass die nicht so abhängig voneinander sind....keine chance :-D die kleben aneinander und sind unzertrennlich. Auch der abschied von mir ist immer schwer. Woran kann es denn liegen dass die beiden sich bei dem einen Hund auf den Boden werfen und quieken und den anderen anmachen?

  • Carolin Borchardt
    Carolin Borchardt (Hundetrainer)
    schrieb am 21.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    die Erklärung gaben sie selber: mit 4 Wochen ohne Mutterhündin... hier liegt ein Defizit vor, dass die beiden vom Grundgefühl her ängstlich sein lässt. Der dadurch verursachte Stress lässt sie wie beschrieben auf Artgenosen reagieren. Lassen Sie die Hunde unkommentiert mit Artgenossen und ohne Leine Erfahrungen machen!

    Mit freundlichem Gruß,
    Carolin Borchardt

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