Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Wille brechen

  
fietz_kerstin schrieb am 10.08.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo ich haben einen 2 jahre alten Labrador Rüde. Er kennt alle Kommandos, er Weiss was er darf und was nicht. Mein Problem, er will nicht hören, ich sage sitz und er guckt mich dumm an und bleib stehen,. Es gibt aber auch tage, da hört wie ein Muster Hund. Mit Leckerlis hab ich es auch versucht, er hört solange bis er es hat und dann hört er wieder nicht, oder zieht dann wieder. Ich kann ihm es 10 mal lieb sagen und es interessiert ihn nicht. Dann muss ich ihn an schreien und erst dann hört er. Aber ich will ihn nicht ständig anschreiben, das ist auch keine lösung und alles, nur weil er nicht hören will. Was mach ich falsch?

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Antworten(4)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 11.08.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Kerstin,
    Sie haben Recht: Anschreien ist keine Lösung. Aber auch Leckerchen sind keine Lösung weil Hunde ja nicht dumm sind und dann nur noch mit Leckerchen gehorchen. Sie sind super, um dem Hund etwas beizubringen aber nicht, um ein Kommando durchzusetzen.
    Bei dem "Sitz" z. B. würde ich einmal das Kommando geben und auf das Hinterteil des Hundes leichten Druck geben, bis er sich setzt.
    Das "Hier" können Sie am besten mit Schleppleine üben, die Sie am Geschirr oder Halsband befestigen. Üben Sie dann gezielt, indem Sie immer wieder rufen und den Hund, wenn er nicht kommt, sanft zu sich herziehen. Dann bekommt er ein Leckerchen und wird sofort wieder laufen gelassen. Wenn er kommt, ohne dass Sie ihn ziehen müssen, lassen Sie Ihr Ende der Leine auf dem Boden so dass er frei läuft, Sie aber immer noch als Notbremse auf die Leine treten können. Lassen Sie den Hund aber IMMER zu sich herkommen, laufen Sie ihm nicht hinterher oder locken ihn sonst müssen Sie immer wieder mit dem Training von vorne anfangen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • kerstin fietz
    kerstin fietz
    schrieb am 11.08.2019

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Das mit der Schleppleine hab ich auch schon versucht, mal klappt es und mal nicht. Das mit dem Hören, gilt allgemein ich sage sitz er setzt sich nicht hin, ich sage geh auf dein platz er geht nicht oder er legt sich ganz wo anderst hin oder er bleibt vor seinen Platz stehen. Sag ich zu ihm (platz) heißt bei uns abfliegen (versteht er auch), bleibt er stehen oder läuft weg. Aber er kennt doch alles aber er will es einfach nicht. Er macht bloss das was er will. Wir haben ein Baby von 7 Monate die jetzt bald Anfang zu krabbeln und er passt nicht auf. Er dabt auf sie drauf er schlägt sein schwanz gegen sie schmeißt sie um. Eigentlich wollte ich den Hund nicht von dem Kind vern halten, aber da er nicht auf passt muss er weg bleiben. Wie kann ich ihm außer das mit der Schleppleine seinen Wille brechen und angewöhnen das er auf das Kind aufpasst?

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 11.08.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Man sollte einem Hund auf keinen Fall seinen Willen brechen!!!! Was auch immer Sie sich darunter vorstellen.
    Damit es mit der Schleppleine klappt, darum ist die Schleppleine dran. Sie rufen den Hund, er hört nicht, Sie ziehen den Hund mit der Schleppleine ran, immer und immer wieder, bis er verstanden hat. Was genau klappt dabei nicht?
    Wenn der Hund macht, was er will, tut er das, weil er es kann.
    Sie schicken ihn an seinen Platz und er bleibt stehen. Sicher sagen Sie dann nochmal: Geh an deinen Platz. ...und nochmal und nochmal und nochmal....
    Genau das hat der Hund dann gelernt: Sie geben ein Kommando und weil Sie sicher sind, dass er es versteht, sagen Sie es immer wieder. Besser wäre, zu handeln: Sie sagen, er soll an seinen Platz gehen, er tut es nicht, Sie gehen hin, nehmen ihn am Halsband und führen ihn an seinen Platz, immer und immer wieder, bis er es wirklich verstanden hat.

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 11.08.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Wenn der Hund neben dem Baby steht und mit der Rute wedelt, tut er das nicht bösartigerweise, was Sie ihm ja offensichtlich unterstellen. Er tut es, weil er sich freut und Hunde dann mit der Rute wedeln. Schimpfen Sie dann mit ihm, was Sie wahrscheinlich tun, wedelt er nur um so heftiger, um Sie zu beschwichtigen. Er weiß nicht, dass er mit dem Wedeln was Falsches getan hat. Gehen Sie doch einfach ruhig und ohne zu schimpfen zu ihm hin und nehmen ihn weg, auch hier JEDESMAL.
    Kommen Sie einfach von dem Gedanken weg, dass der Hund all das tut, um Sie zu ärgern. Er versteh Sie einfach nicht, ZEIGEN Sie ihm, was Sie von ihm wollen.

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