Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Wie gewoehne ich meinem Hund das Bellen ab?

  Baden-Württemberg
nub86 schrieb am 26.09.2014   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: ?Mischling, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo, unserern kleinen Hund Lillo haben wir vor einem Jahr, als Baby, auf der Strasse gefunden. Ich wohne in Italien, da findet man leider wieder viele Tiere die herrenlos herumstreunen. Inzwischen muesste Lillo ein Jahr und 2 Monate alt sein. Schon von anfang an hat er immer die anderen Hunde angebellt. Wir versuchen es zu unterbinden, aber inzwischen wird es immer mehr. Manchmal bellt er auch Personen an, die ihn nicht beachten, er aber begruesst werden moechte. Wir haben auch noch einen aelteren Yorkshire Terrier, der in zwischen fast 14 Jahre alt ist. Dieser belllt nur ein paar bestimmte Hunde an, die er nicht leiden kann, ansonsten ist er immer ruhig. Nur der kleine bellt wie verrueckt. Was koennen wir dagegen tun, was machen wir falsch. In dem Moment wo er bellt, hoert er auf genichts mehr. Meine Schwaegerin mein, ich soll ihn mit Leckerli ablenken, ist das aber nicht dann eine Belohnung fuers bellen?
Ich hoffe ihr koennt mir helfen!!
Danke und viele Gruesse
Birgit

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 02.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Birgit,
    nein, das mit dem Leckerchen bringt nichts. Hunde verhalten sich so, wenn sie uns nicht zutrauen, eine Situation (anderer Hund) zu meistern. Sie wollen das Ereignis wegbellen.
    Normalerweise ist das eine Einzelstunde bei mir, die sich nur mit unserer Körpersprache beschäftigt, weil hier das Problem liegt. Man muss es fühlen sehen und erkennen, es zu beschreiben, ist fast unmöglich, weil das Erkennen der eigenen Verhaltensweise sich sofort auf den Hund spiegelt – und dann hat er weder Grund aggressiv zu sein, noch zu ziehen.

    Bei mir gibt es viele Möglichkeiten der Hundebegegnung: Am Rand STEHEN und den Hund abschirmen, ist nur der allererste Schritt. „Vorbeikeksen“ ist bei mir streng verboten. Dann gibt es den Handwechsel und den Richtungswechsel – alle haben den Sinn, den Hund aktiv zu führen, um ihm alle Entscheidungen an der Leine abzunehmen. Auf jeden Fall ist immer mein Körper dazwischen, wenn ich an einem Hund vorbeigehe.
    Gehen Sie nie auf einen anderen Hund zu, sondern machen Sie Bogen und Kreise, um Ihrem Hund zu zeigen, dass Sie ihn beschützen und führen können. Nehmen Sie ihm alle Entscheidungen ab! Er sollte nichts mehr zu erledigen haben! Wenn er gelernt hat, Ihnen zu vertrauen, wird er sich an Ihnen orientieren und hat keinen Grund mehr für Aggression, Ziehen oder zu anderen Hunden hin , also von Ihnen weg – zu wollen.
    Sehr wichtig ist auch, dass Ihr Hund in der folgenden Zeit nicht VOR Ihren Füßen geht, wenn ein Hund kommt. Beschützen Sie ihn, sonst springt er quer. Das muss man üben, aber es geht immer.
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern und meinem Film, da bekommen Sie viele Tipps, um den Hund besser führen zu können.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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