Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Unsicherheit/Grundgehorsam

  Baden-Württemberg
Jane318 schrieb am 25.08.2017   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: Kurzhaar Collie, weiblich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo mein Welpe (13 Wochen) bellt wenn er neue Hunde sieht oder er sich unsicher ist, zudem läuft er zu jeden Menschen und hört dann auch nicht mehr auf mich (was sonst kein Problem ist). Wie verhalte ich mich in solchen Situationen am Besten? Vielen lieben Dank Jane Karge

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 27.08.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, in dem Alter ist es normal, daß ihr Hund Dinge, die ihm unheimlich sind ihnen "meldet". Bleiben sie ruhig, wenn er bellt und versuchen ihn zu sich zu locken. Signalisieren sie ihm, daß die Situation okay ist und nicht bedrohlich. Er wird so nach und nach lernen, daß er ganz ruhig und entspannt mit ihnen an den Dingen vorbei gehen kann.
    Auch den Rückruf unter Ablenkung kann ihr Hund in dem Alter noch nicht beherrschen. Um zu verhindern, daß er zu anderen Menschen hin rennt und nicht zurückkommt lassen sie ihn bitte an der Leine. Sonst gewöhnt er sich das Weglaufen erst richtig an.
    Beginnen sie mit einem Rückruftraining.
    Eine Möglichkeit ist ein Training mit einer Schleppleine. Diese wird am Geschirr des Hundes befestigt und sie halten anfangs lediglich das Ende fest.
    Günstig ist es wenn sie auf der Schleppleine 2 farbige Markierungen anbringen ( rot/gelb). Diese dienen ihnen als Anhaltspunkt, wann sie agieren müssen. Teilen sie die Leine damit optisch in Teile auf: gelbe Markierung kommt etwas hinter die Mitte, die rote ca 2 m vor das Ende der Leine.
    Versuchen sie folgendes: der Hund läuft an der lockeren Schleppleine. Er wird vorauslaufen oder irgendwo schnüffeln. Gehen sie langsam weiter. Schleppt die gelbe Markierung an ihnen vorbei, rufen sie dem Hund ein "warten, komm o ä." zu. Er wird es (noch nicht verstehen). Stellen sie ihren Fuß dann auf die rote Markierung. der Hund wird gestoppt. (Auf gutes Schuhwerk und einen sicheren Stand achten!!!). Rufen sie ihn nun zu sich. Belohnen sie ihn. So nach und nach werden sie weniger Hilfen geben müssen (Kommando/ Fußstopp) da ihr Hund lernt auf sie zu achten und in ihrem Umkreis zu bleiben. Später müssen sie ihn auch nicht jedesmal belohnen, dann ist es für ihn normal in ihrem Umkreis zu bleiben. Wenn eine Ablenkung kommt, müssen sie schauen, wie gut ihr Training schon war und ob es dann ohne Kommandos und Belohnung klappt. Nicht zu gro0e Anforderungen stellen, immer kleine Schritte trainieren und langsam steigern.
    Viele weitere gute Tipps für ein erfolgreiches Freilauftraining finden sie z.B. auch in diesem Buch.
    Abgeleint!: Entspannt ohne Leine von Ines Scheuer-Dinger
    Viel Erfolge beim Training.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick
    zertifizierter Hundetrainer/Verhaltensberater IHK(BHV)

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