Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

der Hund akzeptiert mich nicht als Rudelführer

  Mecklenburg-Vorpommern
dolores1 schrieb am 25.10.2015   Mecklenburg-Vorpommern
Angaben zum Hund: Boxer, Deutsch, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo, ich bin eine 60jährige Frau und habe ein Problem...
ich habe einen 15monate alten Boxerrüden... er beherrscht die Grundbefehle des Gehorsams, die er jedoch bei mir nicht ausführt...er reagiert zwar auf Rufen, aber kommt nicht herbei und verweigert jeglichen Gehorsam...ich kann ihn mit Futter locken, er bleibt jedoch ca 1,5 m vor mir stehen und wenn ich mich bewege, ist er weg. Auch springt er mich auf unserem Grundstück ständig an und zwickt mich in die Hände und kläfft und knurrt..ich weiß mir keinen Rat mehr und bin drauf und dran, ihn wieder abzugeben...Was kann ich tun? LG D. Wahrn

Vielen Dank für die Meldung dieses Beitrages. Wir werden Ihre Nachricht schnellst möglich prüfen!
Sie werden nun bei neuen Antworten benachrichtigt!
Sie werden nicht mehr bei neuen Antworten benachrichtigt!

Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 25.10.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Doöores,
    wenn Sie einen Hund mit Futter locken, sind Sie für ihn eine Futterautomat und werden als solcher behandelt und nicht ernst genommen. Um als Rudelführer akzeptiert zu werden, muss man sich als solcher benehmen. Sie lassen sich offensichtlich alles von dem Hund gefallen. Schimpfen, "Aus", "Nein" oder Ähnliches bewirkt das Gegenteil. Besser als reden ist immer handeln. Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Hund Sie anspringt, gehen Sie ihm doch einmal kommentarlos entgegen, drängen ihn von sich weg. Dadurch weiß er, dass Sie das nicht wollen.
    Setzen Sie dem Hund Grenzen. Wenn der Hund etwas von Ihnen fordert, wie Streicheleinheiten, spielen oder Futter, ignorieren Sie es. Springt der Hund von sich aus auf Bett oder Sofa, wird er sanft weggedrückt. Er darf dort nur hin, wenn Sie es erlauben.
    SIE agieren, der Hund reagiert, NIE umgekehrt. Dann sind Sie der "Boss". Wenn es umgekehrt ist, wie jetzt, ist es der Hund.
    Wenn der Hund nicht auf Sie hört, befestigen Sie eine Schleppleine an seinem Halsband und üben gezielt das Heranrufen. Rufen Sie den Hund und ziehen ihn dann zu sich. Dann belohnen Sie ihn und lassen ihn wieder laufen.
    Sehr wichtig: Rufen Sie nur einmal und handeln dann sofort, also den Hund zu sich ziehen.
    Setzen Sie IMMER Kommandos durch, aber immer souverän und ruhig. Wenn Sie laut oder ungeduldig werden, nimmt Ihr Hund Sie nicht ernst.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

Möchtest Du auch einen Ratschlag zu Deinem Problem?
Dann stell jetzt eine eigene Frage!

Neue Frage stellen

Weitere Fragen zu diesem Thema:

Bellen und Pöbeln

Hallo erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort. Nachdem ich... mehr

Pöbelei Bellen

Hallo Wie ich schon bei Dog 365 schrieb, handelt es sich bei dem... mehr

Gehorsam

Hallo und zwar habe ich da eine Frage. Mein Hund Fine ist relativ... mehr

Starkes Bellen unterbinden

Unsere Bella ist ein ausgesetzter Hund. Er lebt jetzt seit einigen... mehr

Bitte hier einloggen, um auf die Frage zu antworten.