Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Will immer zu anderen Hunden, will auch Passanten begrüßen.

  Baden-Württemberg
isi_siggi schrieb am 11.02.2016   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: islandhund, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Mein Kashy, wird diesen Monat 1Jahr alt, versteht mich wohl nicht ganz.

Wenn ich anderen Menschen begegne, meint er, er müsse sie stürmisch begrüßen.
Treffen wir auf Hunde, legt er sich meist hin bis sie da sind. Dann bellt er sie an und stürmt auf sie zu. Wenn der ein oder andere ihn massregelt, unterwirft er sich.
Mich stört dieses Verhalten, aber wie kann ich es


Ihm verständlich machen?
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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 12.02.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, führen sie Rituale ein, die ihr Hund in solchen Situationen abrufen kann.
    Z.B. ein Mensch kommt, du bleibst neben mir ruhig sitzen, bis ich etwas anderes sage.
    Wenn sie nun andere Menschen treffen, versuchen sie ihren Hund mit einem Spiel/besonders gutem Leckerli abzulenken.
    Belohnen sie den Hund nur, wenn er sich korrekt benimmt. Dies kann Leckerchen/Spiel oder einfach nur viele Streicheleinheiten sein, je nachdem was ihm am besten gefällt.
    Verfällt er in sein altes Verhalten, hat er Pech und sie erhöhen beim nächsten Treffen die Distanz .Orientiert er sich an ihnen, können sie schrittwiese die Distanz verringern.
    Für ihren Hund soll es ein Ritual werden. Er soll lernen: andere Menschen sind okay, ich brauche nicht hinzustürzen, sondern bekomme immer etwas tolles, wenn ich sie ignoriere und statt dessen neben Frauchen sitze und sie anschaue.
    Zu den Hundebegegnungen. Sozialpartner für ihren Hund sind in erster Linie sie. Andere Hunde können sein, müssen aber nicht. Wenn sie wissen, das er so reagiert, lassen sie ihn nicht zu anderen Hunden hin. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er auf ein Gegenüber trifft, welcher ihm ernsthaften Schaden zufügt, da er sich das Benehmen ihres Hundes nicht bieten läßt.
    Versuchen sie ihn bei Hundebegegnungen abzulenken und auf sich zu konzentrieren. Wenn es nicht klappt wäre es gut, wenn sie die Distanz erhöhen, damit er sich besser auf sie konzentrieren kann. Nehmen sie ein besonderes Spielzeug/ Leckerli mit, welches für ihn sehr interessant ist. Auch hier soll er lernen, andere Hunde: ich setze mich neben Frauchen und warte ab, wie sie entscheidet. Kontaktaufnahme oder nicht. SIE entscheiden - nicht er!
    Günstig ist für den Anfang des Trainings der Einsatz einer Schleppleine. Damit haben sie den Hund auch auf Distanz unter Kontrolle. Und können entspannt üben.
    Übernehmen sie unbedingt die Führung draussen und bestimmen, was, wann, wo und wie geschieht. Fordern sie ihn und vielleicht finden sie eine Beschäftigung, die sie beide zusammen machen können ( Mobility o.ä.) Dies fördert die Bindung, festigt die Bindung und stärkt ihre Position.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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