Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Spaziergang

  Brandenburg
samirababy schrieb am 09.09.2014   Brandenburg
Angaben zum Hund: Labrador Mix , weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Meine Hündin zieht immer sehr doll an der Leine und bellt entgegen kommende Hunde an obwohl sie sich auf diese freut und sobald sie trifft will sie spielen!

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Antworten(5)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 20.09.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    Hunde verhalten sich so, wenn sie uns nicht zutrauen, eine Situation (anderer Hund) zu meistern. Sie wollen das Ereignis wegbellen.
    Normalerweise ist das eine Einzelstunde bei mir, die sich nur mit unserer Körpersprache beschäftigt, weil hier das Problem liegt. Man muss es fühlen sehen und erkennen, es zu beschreiben, ist fast unmöglich, weil das Erkennen der eigenen Verhaltensweise sich sofort auf den Hund spiegelt – und dann hat er weder Grund aggressiv zu sein, noch zu ziehen.

    Bei mir gibt es viele Möglichkeiten der Hundebegegnung: Am Rand STEHEN und mit einem Leckerchen ablenken, aber das ist nur der allererste Schritt.
    Dann kommt das L für immer weg. „Vorbeikeksen“ ist bei mir streng verboten. Dann gibt es den Handwechsel und den Richtungswechsel – alle haben den Sinn, den Hund aktiv zu führen, um ihm alle Entscheidungen an der Leine abzunehmen. Auf jeden Fall ist immer mein Körper dazwischen, wenn ich an einem Hund vorbeigehe.
    Gehen Sie nie auf einen anderen Hund zu, sondern machen Sie Bogen und Kreise, um Ihrem Hund zu zeigen, dass Sie ihn beschützen und führen können. Nehmen Sie ihm alle Entscheidungen ab! Er sollte nichts mehr zu erledigen haben! Wenn er gelernt hat, Ihnen zu vertrauen, wird er sich an Ihnen orientieren und hat keinen Grund mehr für Aggression, Ziehen oder zu anderen Hunden hin , also von Ihnen weg – zu wollen.
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern und meinem Film, da bekommen Sie viele Tipps, um den Hund besser führen zu können.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • samirababy
    samirababy
    schrieb am 21.09.2014

    Samira ist beim bellen keinesfalls aggressiv... Sie ist zu keinem Hund aggressiv, eher nervt sie dass das der Hund weit weg ist und sie nicht spielen kann... Leckerlis findet sie nicht sehr anregend... Damit konnte ich sie noch nie locken! Aber mir fällt gerade ein, es war auch nie wurst oder Käse, das würde sie nicht ablehnen! Übrigens habe ich mal ausgetestet, seitdem ich einen kürzere Leine nehme läuft sie auch ein wenig besser....

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 21.09.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo nochmal,
    Genau, nehmen Sie Wurst oder Käse, machen Sie sich spannend! Hier es geht darum, dass Ihr Hund andere Hunde spannender findet und unbedingt von Ihnen weg will, das nervt.
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz – in Ruhe anzunähern. Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“.
    Prägen Sie den Hund auf sich und vermeiden Sie in der nächsten Zeit Hundekontakt, bis Ihr Hund Sie wieder wahrnimmt - spielen hilft ebenfalls.
    ich wünsche Ihnen, dass Ihr Hund bald gern bei Ihnen bleibt und nicht mehr unbedingt weg will zum Spielen sondern Sie vorzieht.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • samirababy
    samirababy
    schrieb am 21.09.2014

    Hallo nochmal nochmal!
    Das ist doch mal ein Tipp den man verwirklichen kann.... Trotzdem ein großes ABER ich kann den Hunde Kontakt nicht vermeiden, da ich es aus Erfahrung kenne, dass samira sehr leidet wenn sie keinen Hunde Kontakt haben kann.... Ich wohne auf einem Dorf und da trifft man immer Hunde! Es sind auch überall Hunde.... Ich übe erstmal mit wurst und Käse das sie nicht so zieht und bellt, spielen darf sie ja noch und ich merke wie gut es ihr tut....

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 21.09.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    irgendwie müssen Sie sich entscheiden: Für immer leiden, ziehen, bellen oder einmal alles unterbrechen, neu aufbauen, auf Sie prägen, später super spielen, aber kommen, nicht bellen - wenn wir eine Sache verhauen haben, müssen wir uns auch konzentrieren, besser und anders machen um zu gewinnen.
    Ich drücke Ihnen die Daumen für eine gute Entscheidung,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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