Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein Hund zieht an der leine

  Nordrhein-Westfalen
goldenefee schrieb am 17.11.2014   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Boxer-Mops Mishling, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

so mein boxer-mops mischling zieht draussen an der leine so das mir schon mein arm weh tut...
Sogar bei anderen rüden versteht er sich nicht er bellt und wird aggressiv an der leine....
Nur bei kastrierten macht er nix..
so dabei habe ich noch ein problem mein partner geht mit ihm raus und er hört aufs wort nur bei mir nicht... hat es was mit mir zu tun???
sage Fuß aber nein er hört nicht nur bei meinem partner....
gehe auch schon mit der stimme runter aber es funktioniert auch nicht bitte um antwort oder ein paar tipps.... Danke im vorraus

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 17.11.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    haben Sie über Kastration nachgedacht, um Ihrem Hund das Leben etwas zu erleichtern? Oder einen Chip, denn zu Hündinnen muss er hin und Rüden vertreiben - der unkastrierte Rüde ist das ganze Jahr über "heiß".
    Es hat ganz viel mit Ihnen zu tun. Wenn wir unseren Hund nicht führen, zeigt er uns mit auffälligem Verhalten, was ihm fehlt.
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, damit er seine Ruhe hat.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und Ihr Körper dazwischen - eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!))) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern. Hier finden Sie jede Menge geistiges Training für einen spannenden Spaziergang ohne Bellerei oder Anspringen.
    Sie werden mit Stimme oder sprechen nichts erreichen, nur mit Körpersprache, führen und anleiten, hierzu finden Sie viele Informationen in meinen Büchern,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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