Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Und schnappt nach Kinder und auch manch Erwachsenen

Charlymaus schrieb am 17.01.2016
Angaben zum Hund: Australien Shepherd, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Ich habe einen ca. 9 Monate alten Aussie. Es läuft auch so ganz gut alles mit ihm nur eben manchmal zwickt er nach Erwachsenen und Kinder spring er auch ins Gesicht und schnappt zu. Speziell nur bei kleinen Kindern . Ich weiß nicht genau wie ihm das zwicken weg bekomme und speziell bei Kindern da unsere Familie viele Kleinkinder hat. Bitte helfen Sie mir

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 17.01.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, ihr Hund spielt mit Ihnen genauso wie mit seinen Geschwistern. Spiele unter Hunden dienen dazu ihre Fähigkeiten z.B. bei der Jagd auszuprobieren und ihre hundliche "Sprache" zu verbessern. Dazu gehört eben auch das Anspringen, zwicken und knurren.
    Nun muß ihr Hund erst einmal lernen, dass sie mit ihm anders spielen möchten.
    Wenn ihr Hund sie anspringt, geben sie ihm ein energisches "Nein" und schieben sie ihn bestimmt weg. Es kann sein, dass er versucht sie nun statt dessen in die Hand zu beißen. Auch hier "Nein" und wegschieben. Er wird sich nun sicherlich aufregen und versuchen sie weiter anzuspringen, anzuknurren oder zu zwicken. Immer wieder "Nein" und wegschieben SIE spielen dieses Spiel nicht mit. Bieten sie ihm statt dessen ein Spielzeug an, in welches er reinbeißen kann und an dem er sich austoben kann. Zerrseile sind eine gute Sache oder viel Freude macht auch ein Futterball.
    Ihr Kleiner wird die neuen Spielregeln schnell verstehen. Bleiben sie immer konsequent und ruhig.
    Übernehmen sie mehr die Führung, Gerade in der Zeit des Erwachsenwerdens benötigt ihr Hund eine verlässliche, souveräne Person an der er sich orientieren kann und die ihm auch seine Grenzen aufzeigt.
    Vielleicht finden sie auch eine gemeinsame Beschäftigung, die sie mit ihm machen können (Mobility, Dummy o.ä.) damit wird er geistig und körperlich gefordert, es stärkt ihre Position als Rudelführer und er gewinnt Vertrauen in ihre Führungsfähigkeiten.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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