Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Rosa ist eine Zicke an der Leine

  Bremen
ssiering schrieb am 30.07.2014   Bremen
Angaben zum Hund: Mischlinge bis 44 cm, weiblich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Liebes Team, heute muß ich mal eine Frage an Euch stellen. Wir haben unsere kleine Rosa nun 8 Wochen. Sie ist mega lieb und hört auch schon sehr gut. An der Leine ist Sie allerdings eine Ziege. Sie giftet jeden Hund an, den wir treffen. Gestern ging ein Hund ohne Leine auf Sie los. Ich kann Sie aber nicht an einer befahrenen Straße ohne Leine laufen lassen, da Sie es nicht kennt und noch nicht kann. Was sollen wir tun , wie sollen wir uns verhalten?LG Simone

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 08.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    bitte lebenslang zur Sicherheit von Ihnen und anderen: An der Straße immer an die Leine.
    Ich habe es selbst erlebt mit einem "sicheren" Hund - er konnte einem Eichhörnchen nicht widerstehen - es war reines Glück, das nix passiert ist.
    So, nun zur Leine:
    Hunde verhalten sich so, wenn sie uns nicht zutrauen, eine Situation (anderer Hund) zu meistern. Sie wollen das Ereignis wegbellen.
    Normalerweise ist das eine Einzelstunde bei mir, die sich nur mit unserer Körpersprache beschäftigt, weil hier das Problem liegt. Man muss es fühlen sehen und erkennen, es zu beschreiben, ist fast unmöglich, weil das Erkennen der eigenen Verhaltensweise sich sofort auf den Hund spiegelt – und dann hat er weder Grund aggressiv zu sein, noch zu ziehen.

    Bei mir gibt es viele Möglichkeiten der Hundebegegnung: Am Rand stehen und mit einem Leckerchen aber das ist nur der allererste Schritt.
    Dann kommt das L für immer weg. „Vorbeikeksen“ ist bei mir streng verboten. Dann gibt es den Handwechsel und den Richtungswechsel – alle haben den Sinn, den Hund aktiv zu führen, um ihm alle Entscheidungen an der Leine abzunehmen. Auf jeden Fall ist immer mein Körper dazwischen, wenn ich an einem Hund vorbeigehe.
    Gehen Sie nie auf einen anderen Hund zu, sondern machen Sie Bogen und Kreise, um Ihrem Hund zu zeigen, dass Sie ihn beschützen und führen können. Nehmen Sie ihm alle Entscheidungen ab! Er sollte nichts mehr zu erledigen haben! Wenn er gelernt hat, Ihnen zu vertrauen, wird er sich an Ihnen orientieren und hat keinen Grund mehr für Aggression,
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern und meinem Film, da bekommen Sie viele Tipps, um den Hund besser führen zu können.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt
    Bitte keine Sterne, danke

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