Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Meine beiden Hunde zusammen gegen den Rest der Welt - was tun?

  Baden-Württemberg
monika1960 schrieb am 25.07.2014   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: Schäferhund, Deutscher, weiblich, kastriert, Alter über 5 Jahre

habe 2 Hunde, 1 Schäferhündin von 8 Jahren und einen 15 Monate alten Gos d´Atura Catalán-Rüden. Er ist bei den Rettungshunden, hat seinen Eignungstest bestanden. Aber beide zusammen sind schlimm, sobald sie einen anderen Hund sehen. Dann wird getobt, gezerrt, geknurrt......ich kann sie kaum halten. Es ist schade, ich kann mit beiden nur dort spazieren gehen, wo niemand anderes ist.

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Antworten(3)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 07.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    Hunde verhalten sich so, wenn sie uns nicht zutrauen, eine Situation (anderer Hund) zu meistern. Sie wollen das Ereignis wegbellen.
    Normalerweise ist das eine Einzelstunde bei mir, die sich nur mit unserer Körpersprache beschäftigt, weil hier das Problem liegt. Man muss es fühlen sehen und erkennen, es zu beschreiben, ist fast unmöglich, weil das Erkennen der eigenen Verhaltensweise sich sofort auf den Hund spiegelt – und dann hat er weder Grund aggressiv zu sein, noch zu ziehen.

    Bei mir gibt es viele Möglichkeiten der Hundebegegnung: Am Rand stehen und mit einem Leckerchen ablenken, aber das ist nur der allererste Schritt. Dann kommt das L für immer weg. „Vorbeikeksen“ ist bei mir streng verboten. Dann gibt es den Handwechsel und den Richtungswechsel – alle haben den Sinn, den Hund aktiv zu führen, um ihm alle Entscheidungen an der Leine abzunehmen. Auf jeden Fall ist immer mein Körper dazwischen, wenn ich an einem Hund vorbeigehe.
    Gehen Sie nie auf einen anderen Hund zu, sondern machen Sie Bogen und Kreise, um Ihrem Hund zu zeigen, dass Sie ihn beschützen und führen können. Nehmen Sie ihm alle Entscheidungen ab! Er sollte nichts mehr zu erledigen haben!
    Das gilt für einen oder zwei Hunde - am besten bringen Sie es jedem einzeln bei, dann geht es auch zusammen.
    Weitere Informationen auf meiner Homepage www.hundiemdia.de und in meinen Büchern, die für jeden täglichen Spaziergang geschrieben wurden.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt
    Bitte keine Sterne, danke!

  • monika1960
    monika1960
    schrieb am 11.08.2014

    Hallo, Frau Büttner-Vogt!
    Danke für Ihre Antwort. Es ist schon richtig, dass es an der Körpersprache und wahrscheinlich an mir selber liegt, doch ist bei mir inzwischen auch die Unsicherheit/Angst drinnen! Anfangs war das nicht so, doch nach mehrmaligen "herumgezicke" an der Leine mit beiden Hunden entwickelte es sich leider so. Nun geh ich nur noch dort, wo niemand geht. Ich kann mich nicht zwischen meinen Hunden und fremden Hunden stellen, da meine sofort losgehen. Ich kann sie auch nicht mit Leckerchen ablenken, wenn sie zusammen sind, denn dann reagieren sie nicht darauf. Einzeln ist das kaum ein Problem, aber zusammen........ Ich gehe auch nie auf andere Hunde direkt zu und übe mit meinen beiden oft den Richtungswechsel, besonders wenn sie ziehen. Ich kriege es inzwischen soweit hin, dass sie nicht mehr so an der Leine ziehen, aber wehe, sie sehen einen anderen Hund! Schade, aber trotzdem danke für Ihre Ratschläge.
    Liebe Grüße
    Monika Cimander

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 13.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    das wichtigste Stichwort ist, Sie haben Unsicherheit entwickelt. Das steht Ihnen sehr im
    Weg. Bestellen Sie sich einen Hund mit dem sie immer zicken. Gehen Sie - wenn es sein muss - 20 Mal vorbei, bis Ihre Hunde völlig ruhig sind. Sie lernen Ihre Unsicherheit überwinden und wieder neu führen. Ihre Hunde lernen Sie als Beschützerin kennen, zu der sie Vertrauen haben können,
    es ist viele Versuche wert, wenn Sie das schaffen, haben Sie einen guten Einstieg,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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