Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Erziehung/Hund beißt

Anna1707 schrieb am 03.04.2016
Angaben zum Hund: Chihuahua-Mix Pinscher, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo mein Hund is 1 Jahr alt wird im Juli 2 seid paar Monaten hat er ein Hass auf Kinde bekommen (Kleine ) er hat schon zu gebissen zum Glück is nix passiert. Sobald er Kinder oder fremde Menschen sieht wird er zum Teufel und will zu beisen.Das alles hat er noch nie gemacht .Wenn ich in die Stadt fahre und da geht es richtig los da will er jeden beisen .Das komische is auch noch das er sich nach einer weile beruhigt und dann wieder los legt .

Ich brauche echt Hilfe !!:(

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 04.04.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, an irgendeiner Stelle hat er wohl schlechte Erfahrungen gemacht. Leider werden kleinere Hunde oft nicht "ernst" genommen und haben eher den Status eines Kuscheltieres. Aber auch sie sind Persönlichkeiten und möchten ihre Privatsphäre haben. Ihr Hund hat nun gelernt, dass er sich mit seinem Gebelle und Gezwicke diese unangenehmen Dinge"Kinder/Personen" vom Halse halten kann.
    Zuerst vermeiden sie Kontakte mit Kindern. Sie "beschützen" ihren Hund ab heute davor.
    Kommen Kinder/Personen, rufen sie ihn zu sich heran, lenken sie ihn ab. Spiel, Leckerchen, Streicheleinheiten - was ihm am meisten gefällt. SIE übernehmen die Führung. Bellt er, hat er Pech, sie drehen um und wechseln die Richtung ohne den Hund weiter zu beachten. Er soll lernen, ab heute sind Kinder/Personen (auf die Entfernung) toll, weil ich IMMER etwas tolles von Frauchen bekomme. Aber ich (Hund) muß mich nicht von ihnen anfassen lassen, sie ignorieren mich. Und wenn sie es machen, kann der Hund es auch.
    Erst wenn ihr Hund dies verinnerlicht hat und entspannter ist, können sie anfangen ihn eventuell von anderen mal füttern zu lassen oder etwas mit ihm zu spielen.
    Vielleicht gibt es in ihrer Nähe auch eine Hundeschule, wo ihr Hund wieder lernt, dass Kinder/Personen okay sind und er ein alternatives Verhalten zeigen kann. Z.B. drehe dich zu Frauchen um und erwarte ein Spiel.
    Drängen sie den Hund nicht in Begegnungen, lassen sie ihm Freiraum und "beschützen" sie ihn vor aufdringlichen, distanzlosen Zweibeinern. Wenn er selber Kontakt aufnimmt okay, ansonsten muß er sich nicht anfassen lassen.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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