Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Will mich mein Hund beschützen?

  Niedersachsen
Hanna27 schrieb am 11.06.2016   Niedersachsen
Angaben zum Hund: Rhodesian Ridgeback, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Bei uns kann kein "neuer" Besuch kommen ohne das Buddy ihn verbellt. Wenn der Besuch sitzt geht es irgendwann,aber sobald er aufsteht geht es von vorne los.. Bellen (aggressiv) , manchmal nehme ich ihn sogar an die Leine dann möchte er sogar nach vorne preschen. Ich weiß nicht was passiert.bei meinem Mann geht es ganz gut (wenn ich nicht da bin, noch besser) aber wenn ich da bin oder sogar noch Besuch bekomme, muss ich ihn wegsperren. Bei Leuten die er kennt klappt es. Aber sogar bei dem Freund meiner Tochter , der oft hier ist geht es gar nicht ( also in Verbindung ich und Buddy)
Deshalb meine Frage will er mich beschützen?
Ich gehe zur Hundeschule die uns sehr gut tut.
Ich bin buddys Mensch. Wenn er könnte würde er mich auf Schritt und tritt verfolgen. Was er auch oft genug macht.
Ich bin ratlos was ich tun kann. Auch 2 Hundetrainerin waren schon hier.
Er lässt sich wenn er einmal in seinem"bellen" drin ist nicht ablenken. Durch gar nichts.

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 12.06.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    sicher will Buddy Sie beschützen, denn Sie sind offensichtlich sein Eigentum. Das beweist auch, dass er Sie oft auf Schritt und Tritt verfolgt. Das macht er nicht aus "Liebe" sondern weil er Sie kontrollieren will/muss. Er hat das Gefühl, dass Sie ohne ihn nichts schaffen.
    Um nicht mehr von dem Hund wie Eigentum behandelt zu werden, müssen Sie sich wie ein souveräner "Rudelführer" benehmen. Das heißt z. B., nie auf Forderungen (spielen, füttern, streicheln) des Hundes einzugehen. Wenn Sie darauf eingehen, trainiert er Sie erfolgreich. Will er z. B. spielen, ignorieren Sie es kommentarlos. Sie können spielen, streicheln, so oft sie wollen, aber eben sooft SIE es wollen, nicht der Hund.
    Springt Buddy von sich aus auf Bett oder Sofa, wird er, auch kommentarlos, sanft weggedrückt. Er darf dort nur hin, wenn Sie es erlauben. Es ist IHR Bett und Sofa, zeigen Sie ihm das.
    SIE agieren, der Hund reagiert, NIE umgekehrt. Dann sind Sie der "Boss". Wenn es umgekehrt ist, wie jetzt, ist es der Hund.
    Lassen Sie nicht zu, dass er Sie verfolgt. Schließen Sie Türen hinter sich, wenn Sie einen Raum verlassen.
    Üben Sie mit Buddy, auf Kommando an einen festen Platz zu gehen und dort zu bleiben, bis Sie das Kommando wieder auflösen. Bleiben Sie dabei am Anfang neben dem Korb oder der Decke stehen. Wenn Ihr Hund den Platz verlassen will, bringen Sie ihn kommentarlos wieder hin. Wenn er dort bleibt, geben Sie ihm ein Leckerchen. Dann entfernen Sie sich immer weiter von dem Platz, gehen zurück und geben ein Leckerchen.
    Schicken Sie ihn, wenn Sie Besuch haben, auch an seinen Platz. Zeigen Sie ihm, dass es IHR Besuch ist, er nichts zu regeln hat, weil Sie alles im Griff haben.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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