Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

wie die anbellerei abgewöhnen

  Nordrhein-Westfalen
Tammefee schrieb am 11.04.2018   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Deutscher Boxer, männlich, kastriert, Alter 1-3 Jahre

unser Hund bellt sofort los, sobald uns jemand anspricht egal ob jemand nach dem weg fragt oder nach der uhrzeit oder ein nachbar uns grüßt oder ihn jemand gerne mal streicheln möchte eine kurze unterhaltung führen ist kaum möglich.auch kinder und nachbarn die uns garnicht ansprechen sondern nur den hausflur betreten in dem wir auch gerade mit dem hund sind werden angeknurrt. obwohl er von welpe an immer mit artgenossen spielen und toben konnte z.b. hundestrand, hundefreilaufwiese usw. wird er auch artgenossen gegenüber immer aggressiver. heute ist er im wald vor zwei hunden aus furcht weggelaufen und als die beiden hunde hinter ihm her sind, hat er sie natürlich böse angeblöckt weil er sich bedrängt fühlte.
er hat nie schlechte erfahrungen gemacht, war anderen hunden gegenüber eher unterwürfig und wir wissen nicht was wir am besten machen sollen damit er nicht so aggressiv reagiert. unserer meinung nach reagiert er aus unsicherheit so.
Für eine Beratung wären wir sehr dankbar.
MfG

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Antworten(3)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 13.04.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Tammefee, es scheint, daß Ihr Hund Unsicherheit und Angst zeigt und mit seinem Verhalten die Distanz zu dem, was er nicht in seiner Nähe haben will, vergrößern möchte. Sie sollten seine Signale (Knurren/Bellen) beachten und ernst nehmen und ihn schützen, damit er sich nicht selbst die Angstmacher vom Hals halten muß oder gar noch beißen wird. Wenn Sie merken, daß Ihr Hund unsicher wird, sprechen Sie ihn an und vergrößern Sie mit ihm zusammen erst einmal den Abstand zwischen dem Angstmacher und Ihrem Hund, indem Sie z.B. einen Bogen laufen und ihn belohnen, wenn er ruhig geblieben ist. Lassen Sie vorerst keinen Menschen an Ihren Hund und auch Artgenossen sollten nur kontrolliert an ihn heran gelassen werden. Bringen Sie Ihrem Hund etwas bei, was er zeigen könnte, in den Situationen, wo er unsicher ist, z.B. zu Ihnen kommen oder Sie anschauen und gehen Sie dann gemeinsam mit ihm an den Anderen vorbei. Wenn Sie sich mit anderen unterhalten, schauen Sie, ob es wirklich Angst oder Unsicherheit ist oder ob er aufmerksamheischendes Verhalten zeigt mit seinem Bellen, weil er es nicht aushalten kann, daß Sie sich unterhalten oder ob er da auch Unsicherheit zeigt, bei den anderen Menschen. Ist dies der Fall, sollen die Menschen ihn nicht beachten und er sollte hinter Ihnen stehen.

    Viele Grüsse aus Düsseldorf

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-Trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

  • Tammefee
    Tammefee
    schrieb am 14.04.2018

    Hallo Frau Gebhardt,
    vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde Ihre Anregungen beherzigen und hoffe, daß ich es gut hinbekomme.
    Lieben Gruß

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 15.04.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    ... das freut mich.

    Viel Erfolg
    Kerstin Gebhardt

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