Was tun nach plötzlichem Angriff?

  
Suja63 schrieb am 17.08.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,
seit etwa 8 Wochen betreue ich einen aus dem Tierschutz kommenden Schäferhund Mix (3 Jahre, Rüde, kastriert). Außer ihm gehören meine 5 Jahre alte Hündin (Jagdhundmischling) und ein 17 Jahre alter Pekinesenmischling zum Team. Ursprünglich war Captain, der Schäferhund, als Pflegehund an mich übergeben worden. Ich hatte mich schon entschlossen ihn zu behalten. Bis heute… Er zeigte schon Aggression gegenüber Radfahrern, weshalb er einen Maulkorb trägt und ein Trainer mir Tipps gab, damit umzugehen. Heute allerdings hat er unvermittelt eine junge Frau angegriffen. Er hat sie in das Bein gebissen (Hose löchrig). Er stand angeleint neben mir, ohne Maulkorb, während ich eine Tasche aus dem Kofferraum holte. Die junge Frau ging auf der anderen Straßenseite ohne auf uns zu achten. Plötzlich riss er sich los und griff sie an. Ehrlich gesagt, bin ich schockiert und habe im Moment das Vertrauen in ihn ein bisschen verloren. Für mich ist das Verhalten nicht nachvollziehbar. Haben Sie einen Ansatz, wie ich weiter vorgehen kann? Für einen Ratschlag wäre ich sehr dankbar. Viele Grüße Susanne J.

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Antworten(3)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 18.08.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Tag,
    ich verstehe das nicht, dass man IHnen einen solchen Hund gibt, und Sie und andere Menschen damit in größte Gefahr bringt.
    Ich kann Ihnen nur raten, keine Experimente zu machen und den Hund sofort zurückzugeben. Denn jetzt sind Sie unsicher. Das spürt der HUnd und wird wieder zubeißen...
    Sie können natürlich auch immer nur mit Maulkorb rausgehen - konsequent!!!! Aber was ist, wenn der Hund Sie in der Wohnung "falsch versteht" und zubeißt.
    Ich rate IHnen dringend, ihn zurückzugeben!!!
    Mit sehr besorgten Grüßen
    Inge Büttner-Vogt

  • Suja63
    Suja63
    schrieb am 18.08.2021

    Vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung. Ich habe bereits Kontakt mit der Organisation aufgenommen und mitgeteilt, dass ich ihn nicht behalten kann. Nächste Woche habe ich einen Termin mit einem Hundetrainer hier, der Problemhunde betreut.
    Leider gibt es ad hoc niemanden, der den Hund aufnehmen kann. Den Beteiligten war meines Erachtens nicht bewusst, dass er solche Problematik hat. Er war vorher an eine Familie mit zwei Kindern vermittelt worden, die ihn nach einer Woche wieder zurück gebracht haben, wegen Allergien der Kinder.
    Da ich schon seit ein paar Jahren Hunde betreue, hatten sie mich gefragt, ob ich ihn aufnehmen kann. Aufgrund ihrer Informationen sah ich kein Problem.
    Alle möglichen Sicherheitsmaßnahmen werde ich in der Zwischenzeit beachten und hoffe dass er in Expertenhände kommt.

    Nochmals vielen Dank und einen schönen Abend!

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 19.08.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Tag,
    das ist sehr vernünftig. Lassen Sie sich auf keinen Fall darauf ein, "es noch einmal zu versuchen".
    Ich wünsche Ihnen alles Gute
    Inge Büttner-Vogt

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