Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

warum knurrt unsere Kira fremde Personen in unserem Haus an?

susanne schrieb am 12.11.2014
Angaben zum Hund: Pointer-Mix, weiblich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Sobald es bei uns klingelt, rennt unser 11monatiger Pointer-Mix zur Tür. Ich schicke sie zurück auf ihre Decke. kommt die Person herein und war diese noch nie oder selten bei uns, bellt und knurrt sie diese an. Es ist auch schon vorgekommen, dass sie schnappen wollte. Diese Personen saßen dann irgendwann bereits längere Zeit und wollten zur Toilette, dann springt sie wieder auf, rennt hin und knurrt. Die Leute haben dann Angest vor ihr. Beim nach Hause gehen hat sie wieder nach meiner Schwägerin geschnappt.
Auch drei kleine Hunde, welche sie schon angeknurrt haben, nach denen schnappt sie und dann sieht es so aus, als ob sie sie umbringen möchte. Hat man sie wieder auseinander, stellt man fest, dass sie ihnen nichts getan hat. Warum macht sie das?? Ich binde sie jetzt immer an, wenn ein kleinerer Hund kommt. Mit anderen Hunden hat sie keine Probleme.p

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Antworten(3)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 12.11.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    beschützen Sie Ihren Hund und "sagen" Sie ihm, dass Sie Besuch haben:
    Nehmen Sie ihn an die Leine, HINTER Ihren Körper, da bleibt er, bis der Besuch sitzt.
    Wichtig ist, dass Sie Ihrem Hund zeigen, dass er nichts zu erledigen hat.
    Wenn Sie stur bleiben und ihn an der Leine lassen, hat er nichts zu erledigen und bleibt von Anfang an ruhig.
    Lassen Sie sie unbedingt nahe bei sich, solange sie schnappt und legen sie sie neben sich ab. Wenn der Besuch geht, hat sie nicht zu reagieren. Bevor der Besuch aufsteht, sagen Sie ihr ein deutliches LASS Es. Vergessen Sie bitte nicht, sie zu belohnen!!!
    Wenn Sie führen, anleiten und beschützen, wird Ihr Hund bald gelassen werden - und vor allem: Stur bleiben!
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • susanne
    susanne
    schrieb am 13.11.2014

    hallo Frau Büttner-Vogt, vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde dran bleiben und es üben.
    Soll ich es auch bei meinen erwachsenen Kindern so machen. Da rennt sie natürlich auch hin und freut sich. Ich schicke sie oft auf ihr Decke. Sie versucht natürlich dann immer wieder zu ihnen zu laufen. Aber Sie haben recht, ich muß sturer sein.
    Könnten Sie mir bitte bzgl der kleineren Hunde eine Antwort geben.Nach den drei Vorfällen sagt mir mein Verstand , anleinen und zügig vorbeilaufen. Wie bringt man dann aber dem Hund bei, nicht dabei zu bellen? Wenn sie nicht bellt, belohne ich sie sofort mit Worten und Leckerli. Danke im voraus. Ganz Liebe Grüsse, Susanne Kotzab

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 13.11.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Frau Kotzab,
    mit Ihnen macht es Spaß zu arbeiten! Hunde lieben Sturheit, also besser Konsequenz !
    Helfen Sie Ihrem Hund zuerst an der Leine, also an Ihrer Hand, wie bei Ihren Kindern früher.
    Begrüßen Sie Ihre Kinder mit Hund an der Leine, das ist eine gute Übung. Später kommt die Decke dazu, als "Abitur" sozusagen.
    Wenn er sich ruhig verhält, können Sie ihn begrüßen, schmusen, spielen - aber dann haben Sie es entschieden.
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, damit er seine Ruhe hat.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und Ihr Körper dazwischen - eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!))) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern. Hier finden Sie jede Menge geistiges Training für einen spannenden Spaziergang ohne Bellerei oder Anspringen.
    Sie schaffen das! Ich würde mich freuen, wieder von Ihnen zu hören,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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