Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Ressourcenverteidigung gegenüber Menschen

  
Tanjaaa28 schrieb am 03.04.2020   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,
Als wir unseren Hund bekamen, haben wir schnell festgestellt, dass er ein Problem mit Futter hat. Wenn jemand etwas mit ihm übt und ihn mit Futter belohnt und noch eine weitere Person im Raum sitzt, rennt er zu ihr hin und schnappt nach ihr. Obwohl die andere Person ein Buch oder ähnliches liest. Bei dem Futter, das sie im Napf bekommt, hat sie keine Probleme. Wenn ich mit ihr mit dem Futterbeutel trainiere guckt sie andere Personen zwar im Raum an, holt ihn aber ohne das sie großartig etwas macht. Heute hat dann meine Schwester mit ihr üben wollen. Sie hat den Beutel geworfen und der Hund hat ihn auch geholt. Hat dann daraus gefressen und dann hat er versucht nach ihr zu schnappen und ist etwas aggressiv geworden, dass ich sie festgemacht habe.
Haben Sie Tipps, wie man mit unserem Hund üben kann, damit so etwas nicht mehr passiert?

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 03.04.2020
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Tanja,
    Da würde ich mal so langsam das Futter als Belohnung weg lassen. Die Erwartungshaltung ist dann beim Hund sehr viel höher. Er weiß nicht, ob jetzt ein Leckerchen kommt oder nicht. Man kann einen Hund auch mit einem kurzen Lob oder Streicheln belohnen. Ansonsten gewöhnt man ihm an, nur noch für Leckerchen was zu tun. Das ist super, um dem Hund etwas beizubringen, später sollte man es nur noch in Ausnahmefällen tun.
    Viele Leute belohnen auch nicht mit Futter sondern locken den Hund damit. Richtiges Belohnen sieht so aus, dass der Hund ein Kommando befolgt und man erst dann das Futter aus der Tasche nimmt.
    Mich würde auch interessieren, wie Sie auf das Verhalten des Hundes reagieren.

    Auf Ihre Antwort freut sich
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • Tanjaaa28
    Tanjaaa28
    schrieb am 03.04.2020

    Danke für die schnelle Antwort!
    Dann werde ich es mal versuchen, weniger mit Futter zu arbeiten.
    Wenn der Hund so reagiert, nehme ich sie weg und mache sie an einer Leine fest, die an der Heizung befestigt ist und sie bleibt solange da bis sie sich wieder beruhigt hat. Es kommt auch nicht immer nur vor, wenn Futter in der Nähe ist, sondern auch wenn ich an meinem Schreibtisch sitze und arbeite und jemand zu mir kommt. Da weiß ich auch nie genau, wie ich reagieren soll, ob ich sie festmachen soll meistens schicke ich sie aus dem Zimmer raus und schließe die Tür, dann steht sie vor der Tür und bellt und auch da darf sie erst wieder rein, wenn sie sich beruhigt hat.

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 03.04.2020
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    so, wie Sie es beschreiben, sieht es aus, als wären Sie das Eigentum der Hündin. Auch sowas passiert sehr leicht, wenn man sich von einem Hund dazu trainieren lässt, auf Kommando ein Leckerchen zu geben. Der Hund setzt sich hin oder macht was anderes, von dem er weiß, dass Sie es mögen und schon erhält er ein Leckerchen.
    Genau so ist es, wenn er Sie dazu trainiert, ihn zu streicheln oder mit ihm zu spielen. Lasen Sie sich NIE von einem Hund zu etwas auffordern. SIE sollten bestimmen, nie der Hund.
    Statt die Hündin an der Heizung anzubinden oder aus dem Zimmer zu bringen, sollten Sie ihr Disziplin beibringen wie z. B. üben Sie mit ihr, auf Kommando an einen festen Platz zu gehen und dort zu bleiben, bis Sie das Kommando wieder auflösen. Bleiben Sie dabei am Anfang neben dem Korb oder der Decke stehen. Wenn sie den Platz verlassen will, bringen Sie sie kommentarlos wieder hin. Wenn sie dort bleibt, geben Sie ihr ein Leckerchen. Dann entfernen Sie sich immer weiter von dem Platz, gehen zurück und geben ein Leckerchen. Auch hier die Leckerchen immer mehr reduzieren.
    Wenn das funktioniert, können Sie die Hündin jederzeit an ihren Platz schicken ohne sie fest zu binden. Sie hat dann gelernt, zu gehorchen und nicht zwangsweise sich zu beruhigen.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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