Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Beisst, wenn man an Pfote will

  Bayern
Cinras schrieb am 28.09.2017   Bayern
Angaben zum Hund: Shih Tzu, weiblich, nicht kastriert, Alter 4-10 Jahre

Hallo, meine kl 4 kg Hündin is gelähmt hinten und aus dem Tierheim. Wenn man an die Vorderpfoten möchte, für Fell oder Nagelpflege schnappt und beisst sie. Sie wird dann sehr aggressiv und lässt sich nicht beruhigen.
Ich habe es versucht mit langsam,positiver Verstärkung (sie ist stur,so das man fast nie an die Pfote kommt ohne das sie verspannt ist) mit geduld, konsequenz, fremde Personen(Friseur)... nix!
Ich bin absolut ratlos. Und die Pfoten sind extrem verpfilzt und zu lange Nägel konnt ich auch schon sehen.
Den Rest kann ich normal scheeren, ohne Probleme.
Haben sie eine Idee?!?
Danke

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Antworten(1)

  • Cian Lösch
    Cian Lösch (Hundetrainer)
    schrieb am 01.10.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo Cinras,
    zunächst einmal vielen Dank für Ihre Frage. Vermutlich haben Sie Ihre Hündin noch nicht allzu lange?
    In so einer Situation ist es wichtig, erst einmal an Schmerzen zu denken. Es kann sein, dass die verfilzten Pfoten mit den langen Krallen bei Berührung sehr empfindlich sind und es sozusagen Notwehr ist.
    Außerdem spielen evtl. traumatische Erfahrungen eine Rolle.
    Waren Sie mit Ihrer Hündin bei einem Tierarzt? Ich empfehle Ihnen, das zu tun.
    Ansonsten gibt es tatsächlich Erste Hilfe Kurse für Hunde, bei denen man lernt, den Hund in Notsituationen zu »fixieren« und in Ruhe untersuchen zu können, wobei der Hund entspannt bleibt (Ich spreche hier auch aus eigener Erfahrung)
    Die Gewöhnung an die Griffe und auch die dazugehörige Ruhe auszustrahlen wird langsam und spielerisch erlernt.
    Diese Kurse bieten Hundetrainer bzw. Hundeschulen an.
    Es ist sinnvoll, sich dort Unterstützung zu holen.
    Ansonsten sind Sie grundsätzlich auf dem richtigen Weg, dass Sie langsam und mit positiver Bestärkung arbeiten. Es kann aber sein, dass Sie erst grundsätzlich an einem Vertrauensaufbau arbeiten müssen.
    Aus der Ferne ist die Situation schwer zu beurteilen und daher kann auch ich nur Vermutungen anstellen und eher allgemeine Ratschläge abgeben.
    Ich bitte Sie, einen Tierarzt aufzusuchen und sich Unterstützung von einem Trainer zu suchen.
    Das Thema ist ernstzunehmen und sollte daher entsprechend angegangen werden. Das gibt Ihnen die notwendige Sicherheit und innere Ruhe, die dann auch Ihrer Hündin Sicherheit und Vertrauen vermittelt.
    Bei Fragen dürfen Sie sich gerne an mich wenden.
    Alles Gute für Sie und Ihre Hündin!

    Cian Lösch
    www.zendogstraining.jimdo.com

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