Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

aggressiv menschen gegenüber und hunden !

Britta86 schrieb am 16.01.2015
Angaben zum Hund: Jack Russel, männlich, kastriert, Alter über 5 Jahre

Hallo,
ich spreche über den hund meiner mutter. Er ist ein Jack Russel Terrier und 5 jahre alt kasstriert seit ca 5 monaten.
Es fängt damit an wenn ich zu besuch komme das er mich begrüßt ich ihn natürlich auch er rennt durch die wohnung und hat denn seine 3 min. Alles toll!
denn versuch ich ihn zu rufen er versteckt sich unterm sessel wie als wenn ich ihm was getan habe leckt sich den mund ohren sind angelegt und wenn ich seinen namen rufe drengt er sich noch tiefer drunter. Denn geh ich langsam zu ihm und rede mit ihm und versuch ihn zu streicheln, er schmatzt und leckt den mund und zittert mit den lippen, ob er denkt ein schritt noch und ich beiß dich.
Zweite sache er ist jedem menschen unsicher gegenüber. Mein freund hat ein RIESENGROßES herz für ihn hat ihn nie schlecht behandelt, wird von immer ignoriert er wedelt mit fleischwurst er versteckt sich unterm tisch. Kommt denn nach 2 min allein zu ihm mit nem giraffen hals als würde was passieren.
denn liegen wir zu dritt auf der couch hund auf seiner decke ich da neben mit abstand und neben mir mein freund, er steht den auf geht ins bad kommt wieder und möchte nur einmal am vorbei gehen über sein kopf streicheln, dreht der hund sein kopf weg schmatzt leckt sein mund und zittert mit den lippen und hat auch schon 2 mal nach ihn gehapst. Wir haben keine angst vor ihm deswegen ignorieren wir das er kommt leider mit seiner art die er denn hat auch nicht überzeugent rüber weil wenn er beißt tut das auch nicht weh.
ich möchte das er weniger stress hat mit anderen menschen im freundeskreis!
Vieleicht ein paar tips wären super

LG britta und chicco

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 16.01.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Britta, lassen sie Chicco einfach etwas mehr Raum um für sich zu entscheiden, ob er Kontakt aufnehmen möchte oder nicht. Gerade wenn er unsicher ist, ist es nicht förderlich für die Situation, wenn sie ihn bedrängen. Wenn sie zu Besuch kommen, begrüßen sie Chicco wie bisher und lassen ihn dann ihn Ruhe. Wenn er dann irgendwann zu ihnen kommt, können sie mit ihm z.B. ein kleines Spiel machen. Nur wenn er selber Kontakt sucht, streicheln sie ihn. Für manche Hunde ist es unangenhem, wenn sie von oben über dem Kopf gestreichelt werden, sie empfinden es als Bedrohung. Versuchen sie sich hinzuhocken oder auf den Boden zu setzen und streicheln sie ihm von unten die Brust oder den Hals. Dabei können sie ihm auch ein paar Leckerein zukommen lassen.
    Es fällt uns Menschen schwer, zu akzeptieren, dass nicht jeder Hund der geborene Schmuser ist. Aber auch bei uns Menschen gibt es Unterschiede. Manche mögen körperliche Nähe, andere sind da distanzierter. Ebenso ist es bei den Hunden. Chicco scheint nicht der "Überkuschler" zu sein. Schon gar nicht bei Fremden. Uns würde es doch auch nicht gefallen, wenn uns wildfremde Menschen um den Hals fallen, nur weil sie uns niedlich finden :-) . Seien sie Chiccos Ruhezone. Wenn er bei ihnen ist, darf ihn keiner anfassen. Er soll die Möglichkeit haben, selber zu entscheiden, zu wem er Kontakt aufnimmt und zu wem nicht.
    Ebenso bei ihrem Freund, er kann Chicco ja zu einem kleinen Spiel auffordern oder ihm ein Leckerchen anbieten. Üben sie spielerisch körperliche Nähe, damit Chicco entspannter wird in solchen Situationen.
    Viele Anregungen dazu finden sie in diesem Büchlein: Cadmos. - mein-hund-beim-tierarzt.
    Auch wenn es hier um Tierarztbesuche geht, letztlich geht es darum dem Hund zu zeigen, dass körperliche Nähe etwas tolles sein kann. Wenn Chicco erst einmal verstanden hat, dass er die Möglichkeit hat zu entscheiden und ihn niemand bedrängt, wird er sicherlich in Zukunft viel entspannter in solchen Situationen werden.

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