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Westi aggressiv gegenüber anderen Hunden

kitty2808 schrieb am 28.09.2014
Angaben zum Hund: Terrier, West Highland White, männlich, nicht kastriert, Alter über 5 Jahre

Hallo!

Der westi meiner Eltern ist jetzt 7 Jahre alt.
Er ist total aggressiv gegenüber anderen Hunden, egal ob groß oder klein oder Welpe oder ausgewachsen. Nur eine westidame aus der Nachbarschaft lässt er an sich ran.
Er ist mit der Weile sogar schon als Nasenbeisser bekannt. Er war in keiner hundeschule, läuft an der Leine ganz entspannt und meine Eltern lassen ihn auch auf dem Feld alleine laufen. Wenn Fahrradfahrer oder Spaziergänger kommen setzt er sich und wartet ab bis diese vorbei sind.

Vor einer Woche habe ich mir einen bolonka zwetna Welpen (10 Wochen) geholt. Seit dem kann ich nicht mehr zu meinen Eltern fahren, da er den kleinen nur anbellt und dauernd versucht ihn zu beißen.
Mein Welpe verträgt sich mit anderen Hunden sehr gut und ist auch sehr unterwürfig anderen gegenüber.

Was können wir tuen, damit sich die beiden verstehen?

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 09.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (3)

    Hallo,
    leider ist es für eine Kastration des Westie zu spät, aber nicht für die Erziehung.Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, damit er seine Ruhe hat.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und Ihr Körper dazwischen - eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben,
    Wenn das Schutzprogramm gut läuft, wird es Ihnen gelingen, die Hunde aneinander zu gewöhnen. Ihr Hund ist noch viel zu empfindlich für Kontakte, lassen Sie ihn in Ruhe an Ihrer Seite stabil werden. Die Knochen und Gelenke sind mit 4 Monaten stabiler, die Fontanelle zugewachsen und er fühlt sich bei Ihnen sicher. Gehen Sie bitte nicht in eine Welpenspielstunde, sondern prägen Sie den Hund auf sich,
    mehr unter www.hundimedia.de in meinen Büchern, besonders im zweiten finden Sie viele Anhaltspunkte für ein gesundes Hundeleben,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt
    P.S
    Ihr Hund wird nicht unsozial, wenn er keine Welpenspielstunde besucht!!!

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