Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Welpe Aggresiv zu andren Hunden

  Sachsen
eisengel1987 schrieb am 15.07.2015   Sachsen
Angaben zum Hund: Jackrussel , männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo ,

Und zwar haben wir einen 13 wochen alten jackrussel welpen, und eine ausgewachsene laprador hündin die gut erzogen ist . Der kleine mann allerdings hat die grosse am anfang richtig gebissen und sie attakiert bis sie geschnappt hat , macht sie sonst nie . Mit ihr klappt es nun auch gut . Aber draussen sobald ein andrer hund kommt egal ob gross ob klein er wird sofort giftig und will drauf los , er hört dann auch nicht mehr . Auch bei welpen das selbe er wird sofort giftig . Macht man die leine allerdings ab , geht er zwar auf angriff rennt auch hin und bellt knurrt zeigt zähne , beisst aber nicht sondern lässt dann ängstlich ab vom andren hund und folgt auch dem kommando komm . Leider bin ich mit ihm grade überfordert denn unsere grosse hat so probleme nie gemacht im welpenalter. Liebe grüße

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 17.07.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, gut, wenn er die Erziehungsmaßnahmen ihrer Hündin akzeptiert.
    Oft ist Unsicherheit eine Ursache für solches Verhalten. Was hatte er für Kontakte zu anderen Hunden, gab es andere Hunde dort, wo sie ihn herhaben? Eventuell hat er schon irgendwo die Erfahrung gemacht, dass andere Hunde für ihn unangenehm sein können. Meiden sie Welpenspielstunden oder unkontrollierte Hundebegegnungen.
    Ihre Aufgabe ist es jetzt, ihm zu vermitteln, dass andere Hunde gar nicht so schlecht sind.
    Versuchen sie ihn bei Hundebegegnungen abzulenken und auf sich zu konzentrieren. Wenn es nicht klappt wäre es gut, wenn sie die Distanz erhöhen, damit er sich besser auf sie konzentrieren kann. Nehmen sie ein besonderes Spielzeug/ Leckerli mit, welches für ihn sehr interessant ist.
    Ich würde ihnen weiterhin empfehlen sich an eine Hundeschule zu wenden, wo ihr Hund lernt, dass andere Hunde keine Bedrohung für ihn sind.
    Anfangs werden sie mit ihm kein großartiges Training machen können, er soll nur lernen, dass auf eine bestimmte Distanz Hunde okay sind. Diese Distanz wird nach und nach verkürzt, dann darf er mit einem, zwei, drei Hunden gemeinsam trainieren, Später in einer kleinen Gruppe, irgendwann wechseln auch die Hunde.
    Er soll und muß nicht immer und überall mit anderen Hunden spielen. Sozialpartner für ihren Hund sind sie. Er soll aber lernen, dass er ihnen vertrauen kann und andere Hunde auch seinen Weg kreuzen dürfen. Und er muß auch spielen lernen. Dafür ist es gut, wenn Hunde verschiedenen Alters zusammen sind. Die Kleinen lernen von den erwachsenen und diese sind so selbstsicher, dass sie innerartliche/hündische Kommunikation gut beherrrschen und ihrem Hund vermitteln können. Ähnlich wie ihre erwachsene Hündin.
    Es wird ein langer Weg, der von ihnen viel Geduld erfordert und vor allem ein einfühlsames Training, welches den Hund nicht überfordert.
    Aber sie können das Problem lösen.
    Adressen für Hundetrainer finden sie z.B. auf den Seiten des BHV unter http://www.bhv-net.de/
    MIt freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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