Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

unser Rüde mag keine kleinen Hunden

  Schleswig-Holstein
sigrid schrieb am 25.09.2014   Schleswig-Holstein
Angaben zum Hund: Boxer , männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Wir haben ein maltesermix hündin (7 Jahre) und einen Boxerrüden (4 Jahre) . An der leine kann ich an kleinen Hunde nicht vorbei gehen, dann flippt er aus , bellt, knurrt und springt in die leine. Ich muss einen grösseren abstand zu dem anderen hund haben und ihn ins platz legen. Wenn der andere hund vorbei ist können wir weiter gehen. Ohne leine stürzt er auf die kleinen hunden zu und fängt an sie zu "mobben". Mit unserer hündin versteht er sich sehr gut.

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 02.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    haben Sie schon einmal an Kastration gedacht, um Ihrem Hund das Leben etwas zu erleichtern?
    Hunde verhalten sich so, wenn sie uns nicht zutrauen, eine Situation (anderer Hund) zu meistern. Sie wollen das Ereignis wegbellen.
    Normalerweise ist das eine Einzelstunde bei mir, die sich nur mit unserer Körpersprache beschäftigt, weil hier das Problem liegt. Man muss es fühlen sehen und erkennen, es zu beschreiben, ist fast unmöglich, weil das Erkennen der eigenen Verhaltensweise sich sofort auf den Hund spiegelt – und dann hat er weder Grund aggressiv zu sein, noch zu ziehen.
    Dann kommt das Leckerchen für immer weg, Vorbeikeksen ist bei mir streng verboten!

    Bei mir gibt es viele Möglichkeiten der Hundebegegnung: Am Rand STEHEN und mit einem Leckerchen ablenken, aber das ist nur der allererste Schritt.
    Sie machen das mit dem Abstand schon richtig - nun kommt es noch sehr darauf an, wo Sie stehen: Vor oder hinter dem Hund. VOR dem Hund ist richtig - Sie haben jede Situation im Griff!
    Dann gibt es den Handwechsel und den Richtungswechsel – alle haben den Sinn, den Hund aktiv zu führen, um ihm alle Entscheidungen an der Leine abzunehmen. Auf jeden Fall ist immer mein Körper dazwischen, wenn ich an einem Hund vorbeigehe.
    Gehen Sie nie auf einen anderen Hund zu, sondern machen Sie Bogen und Kreise, um Ihrem Hund zu zeigen, dass Sie ihn beschützen und führen können. Nehmen Sie ihm alle Entscheidungen ab! Er sollte nichts mehr zu erledigen haben! Wenn er gelernt hat, Ihnen zu vertrauen, wird er sich an Ihnen orientieren und hat keinen Grund mehr für Aggression, Ziehen oder zu anderen Hunden hin , also von Ihnen weg – zu wollen.
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern und meinem Film, da bekommen Sie viele Tipps, um den Hund besser führen zu können.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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